Herausgegriffen

Gutes tun
Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, reagierte entsetzt auf den Massenmord bei einem Konzert in Las Vegas: «Wir sind heute Morgen aufgewacht und haben von einer weiteren Nacht voll unbeschreiblichem Terror erfahren.» Die einzige Reaktion auf den Anschlag dürfe nun sein, «Gutes zu tun», betonte der Kardinal am Montag in einer Pressemitteilung. «Wir müssen nun beten und uns um die Leidenden kümmern.»
kath.ch

Zum Weiterlesen: Kirchenführer entsetzt über Las Vegas-Attentat, kath.ch, 2.10.17

 

Rendez-vous Bundesplatz
Die Fassade des Bundeshauses soll in diesem Jahr unter dem «ganz besonderen Stern» der Reformation leuchten. So jedenfalls heisst es in einer Medienmitteilung zur siebten Aus-gabe des Licht- und Tonspektakels «Rendez-vous Bundesplatz». Vom 13. Oktober bis zum 25. November wird dabei das Bundeshaus jeweils um 19.00 und um 20.30 mit einer Licht- und Klanginstallation erleuchtet und beschallt. Das eigentliche Motto lautet «Reset», also Neubeginn. Die Macher sehen die Reformation denn auch als «Geschichte eines Neuanfangs, eines Kampfes um Glauben und Mächte».
Andreas Krummenacher

Zum Weiterlesen: Ton- und Lichtspektakel Reformation vor dem Bundeshaus, kath.ch, 30.09.17
Rendev-vous Bundesplatz, Info-Website

 

10-Gebote-Richter
In Alabama hat Roy Moore die Vorwahlen der republikanischen Partei für den Senatssitz gewonnen. Moore wurde von Präsident Trump nicht unterstützt. Der ehemalige Richter hat in der Vergangenheit stets ex- treme Positionen eingenommen. Er gilt als Vertreter der Bewegung des «Christian Reconstructionism». Ziele dieser Bewegung sind es, dass ein evangelikaler Gottesbegriff fest in der Gesetzgebung verankert werden soll, die 10 Gebote sollen Bestandteil der US-Verfassung werden. Roy Moore muss nun im Dezember gegen seinen Herausforderer von der Demokratischen Partei, Doug Jones, antreten. Diesem werden gute Chancen eingeräumt.
Andreas Krummenacher

Die New York Times zu Roy Moore, 27.09.17

 

Grausam
«Nicht ich schau grausam auf die Welt, die Welt ist halt so, wie sie ist: widersprüchlich und schwierig.»
Regisseur Michael Haneke im Interview mit Julia Dettke in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, 1. Oktober

Zum Weiterlesen: Ich bin gerne unangenehm. Michael Haneke im Gespräch. Frankfurter Allgemeine, 1.10.17

4. Oktober 2017
erstellt von «pfarrblatt»
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