Prozession im Rahmen des Marienfests im vergangenen Jahr in Bern. Foto: Andreas Krummenacher

Internationales Marienfest

Am traditionellen Marienfest tragen in einer religiösen Prozession Menschen aus rund einem Dutzend Ländern Marienstatuen mit sich, die aus ihren Ursprungsländern stammen. Häufig sind es Frauen. Sie laufen zu Ehren Marias durch das Quartier, sie beten und singen, um dann in der katholischen Kirche Zollikofen Gottesdienst zu feiern. Das Fest findet dieses Jahr bereits zum 21. Mal statt.

Während der Prozession und auch im Gottesdienst wird jedes Mal deutlich: Maria gehört für diese Menschen ganz konkret zu ihrem Leben. Die Beziehung zu ihr ist eng verknüpft mit der Lebensrealität der einzelnen Frauen.

Das Motto lautete «Maria, Mutter aller Menschen, zeig uns den Weg der Geschwisterlichkeit». Am Marienfest wird der Glaube gemeinsam gefeiert. Man hat verschiedene Sprachen und unterschiedliche Traditionen, aber man ist mit Maria gemeinsam unterwegs.

Die Theologin Katrin Schulze schrieb vor einem Jahr im «pfarrblatt» treffend: «Maria lässt sich nicht endgültig festlegen – man kann sie nicht als einzelne Statue auf einen Altar stellen und dort bleibt sie dann. Sie klettert immer wieder von ihren Altären runter, sie steigt aus ihren Bildern – um mit den Menschen zu sein.»Das Fest geht jeweils mit einer ausgiebigen «Teilete» und diversen kulturellen Beiträgen zu Ende. Ort: Kirche St. Franziskus Zollikofen (Stämpflistrasse 26).

Sonntag, 19. Mai, 15.30

Lesen Sie auch «… und maria kletterte von ihren altären» erstellt von «pfarrblatt» vom 16. Mai 2018

Fotoimpressionen aus dem Jahr 2018

15. Mai 2019
erstellt von «pfarrblatt» 11
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