Georges Schwickerath wird Nachfolger von Arno Stadelmann als Bischofsvikar für die Bistumsregion St. Verena (Kanton Bern) mit Sitz in Biel. Foto: zVg

Georges Schwickerath 2010 bei der Einsetzung der Dekanatsleitung. Foto: kr

Georges Schwickerath als Pfarrer von Bruder Klaus Bern. Foto: kr

Georges Schwickerath 2013 bei der Verabschiedung aus dem Kanton Bern. Foto: kr

Neuer Stellvertreter des Bischofs für den Kanton Bern

In einer kurzen Mitteilung des Bistums Basel vom 4. Januar heisst es, dass Bischof Felix Gmür den «zweisprachigen Priester Georges Schwickerath zum Nachfolger von Arno Stadelmann als Bischofsvikar für die zweisprachige Bistumsregion St. Verena mit Sitz in Biel» ernannt habe. Arno Stadelmann erreicht in diesem Jahr das Pensionsalter und tritt am 31. Juli als Bischofsvikar zurück. Danach werde er weiterhin als Dompropst und Priester tätig bleiben, heisst es in der Mitteilung.

Georges Schwickerath ist in unserer Region kein Unbekannter. 2004 wurde der gebürtige Luxembourger Pfarradministrator der Bruder-Klaus-Pfarrei Bern, 2008 deren ordentlicher Pfarrer. Im Herbst 2010 stieg er in die Dekanatsleitung des damaligen Dekanats Region Bern auf. 2013 dann zog er aus dem Kanton Bern weg und wurde Pfarrer im aargauischen Muri.

Der 1968 geborene Georges Schwickerath stammt aus dem luxembourgischen Christnach. Er wird zunächst Bankangestellter. Im Pfarrblattporträt aus dem Jahr 2004 sagt er, er sei ein schlechter Banker gewesen, aber er hoffe, ein guter Pfarrer in Bern zu werden. Seine Mutter starb früh an Krebs, er suchte daraufhin nach Lebenssinn, nach einer erfüllenden Arbeit, nach Heimat. Zufällig fand er all das in seiner Heimatpfarrei, als man ihn anfragte, ob er bereit wäre, die Buchhaltung für ein Jubiläumsfest zu führen.

«Auf einem langen, langen Weg habe ich sehr konkret und sehr praktisch den Glauben gelernt», stellte Georges Schwickerath im Pfarrblattporträt fest. Und er hörte den Ruf zum Priestertum. Weil man in Luxembourg nicht Theologie studieren kann, verschlug es ihn in die Schweiz. In Luzern und später in Paris studiert er Theologie und wurde 1998 in Luxembourg zum Priester geweiht.

Nun also kehrt Georges Schwickerath in den Kanton Bern zurück. Er wird die Nachfolge von Arno Stadelmann am 1. August 2019 antreten.

Andreas Krummenacher

Das Porträt über Georges Schwickerath im «pfarrblatt» Nr. 44/2004 von Angelika Boesch  finden Sie hier als PDF zum Download

 

 

4. Januar 2019
erstellt von «pfarrblatt» online
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