In der Freiwilligenarbeit zeigt jemand etwas von der Schönheit seines Wesens - wie eine Blüte. Foto: Felix Helber

VON MENSCHEN UND PFLANZEN

IM PASTORALRAUM BIEL-PIETERLEN IST EIN KOORDINATIONSANGEBOT FÜR FREIWILLIGE GESTARTET.

Eine Blüte am Wegrand zeigt uns auf natürliche Weise, wie es geht: Sie öffnet sich ganz selbstverständlich zum Licht hin und offenbart ihre Farben und Düfte. Auch in der Freiwilligenarbeit zeigt jemand etwas von der Schönheit seines Wesens, von seinem inneren Glanz. Freiwilligeneinsätze sind eine Bereicherung für alle Beteiligten, fördern die Gesundheit und halten jung. Das kommt daher, weil der Mensch das konstruktive und soziale Miteinander geradezu braucht, um in seine seelische Erfüllung, in seine Ganzheit hinein zu wachsen. Oder, in Pflanzensprache – um voll und ganz aufzublühen. Und Blühen ist, wie wir alle wissen, die Bedingung fürs Fruchten.

Wenn alle das geben, was ihnen selbst Freude macht und ihren Begabungen entspricht, ist Geben und Nehmen kein Unterschied mehr. Demnach ist ein Engagement im Idealfall weniger Pflichterfüllung und Aufopferung, sondern mehr ein glückspendendes Geben von Herz zu Herz. Notabene lässt eine gesunde Hilfsbereitschaft auch niemanden ausbrennen, ganz im Gegenteil, sie aktiviert das innere Feuer.

Ein Koordinationsangebot für Freiwillige im Pastoralraum Biel-Pieterlen ist gestartet: Wer immer sich für einen Einsatz oder einfach mal ein „Schnuppern“ interessiert, kann sich gerne melden. Auch ein persönliches Standort- oder Coaching-Gespräch ist möglich. Darin wird vertieft auf Ihre Stärken und Wünsche in Bezug auf helfende Kontexte eingegangen.

Wofür möchten Sie sich am liebsten engagieren? In der Apérogruppe einer Pfarrei? Oder wollen Sie jemanden zum Arzt oder gar zu einem kulturellen Anlass begleiten? Eventuell einen Fahrdienst übernehmen? Vielleicht einer Seniorin, einem Senior einen kleinen Hilfsdienst in der Wohnung anbieten? Oder ist es etwas ganz anderes, für das Sie sich gerne einsetzen möchten? Und: wollen Sie zweimal jährlich etwas tun? Oder lieber wöchentlich? Oder eher etwas dazwischen? Lieben sie es, sich alleine oder in einer Gruppe zu engagieren? Weiter: Möchten Sie sich gerne auf eine Liste setzen lassen, um gelegentlich für einen Einsatz oder für eine längere Begleitung angefragt zu werden? Natürlich mit der Freiheit, immer auch nein sagen zu dürfen. Bitte melden Sie sich. Leuchtet nicht das Licht dort besonders hell, wo wir einander Engel sind?

Rébecca Kunz

Info: Rébecca Kunz, Bildung/ Koordination/Begleitung von Freiwilligen Pfarreizentrum Bruder Klaus, Aebistrasse 86, 2503 Biel 032 329 50 83; 079 613 63 91; rebecca.kunz@kathbielbienne.ch Termine in der Regel Mo und Di 12 - 18 Uhr; auf Wunsch bis 20 Uhr.

28. Januar 2019
erstellt von angelus
  • Pfarrblatt / Angelus