Mächtig, ohnmächtig. Kampfarena oder Gebot der Liebe. Die Welt ein bisschen verbessern. Foto: iStock/ArtMarie

Das diesseitige Wohl der Menschen im Sinn

Kirche macht Politik - oder lieber nicht? Sollen sich Kirchenverantwortliche in die Politik einmischen, an der politischen Debatte aktiv teilnehmen?

Sollen sich die Kirchen in politische Diskussionen einbringen, sollen sie gar Parolen für Abstimmungen durchgeben, sollen Kirchenvertretende Politik machen? Diese Fragen werden an der nationalen ökumenischen Herbsttagung in Bern verhandelt. In Workshops und Arena-Diskussionen setzen sich Verantwortliche aus den Kirchen, der Politik und der Wissenschaft kontrovers auseinander. Denn zweifellos: Kirche macht Politik – wenn sie schweigt, wenn sie spricht, wenn sie nichts tut, wenn sie handelt. Wir haben zwei Teilnehmer der Tagung, den Staatsrechtler Prof. Markus Müller und Bischof Felix Gmür gebeten, die Frage zu beantworten, ob sich die Kirchen in politische Debatten einmischen sollen.


Kirchen in der politischen Kampfarena. Von Prof. Dr. Markus Müller

Christen sind nicht «neutral». Von Bischof Felix Gmür

 

Ökumenische Herbsttagung 2019
«Kirche.Macht.Politik»
An der nationalen ökumenischen Herbsttagung wird es Raum für Debatten und an den Workshops für Vertiefung geben. Teilnehmer*innen sind u. a.: Nationalratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti, Bischof Felix Gmür, Politiker*innen von SP bis SVP und Prof. Markus Müller.
Entgegen der Ankündigung kann man sich heute, Donnerstag, noch anmelden: oeme(at)refbejuso.ch
Datum: Sa, 2. November, 08.45–16.30.
Ort: Rotonda der Pfarrei Dreifaltigkeit, Sulgeneckstrasse 11/13, Bern
Infos: www.kathbern.ch/kid

 

 

 

 

 

30. Oktober 2019
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 23
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