Demo «Essen ist politisch» am 22. Februar in Bern

Um das momentan unfaire Landwirtschaftssystem zu einem sozialen, bäuerlichen und agrarökologischen zu verändern, ist der Wille von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert, sagt die junge Bewegung «Landwirtschaft mit Zukunft».

Sie ruft am 22. Februar zur Demonstration in Bern auf, um die Debatte darüber voranzubringen. Mitarbeitende der kirchlichen Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle werden an diesem Tag ebenfalls in Bern über ihre Arbeit und die Sichtweise von Bäuerinnen und Bauern in Ländern des globalen Südens informieren. Thema der diesjährigen Fastenkampagne ist Saatgut. Fastenopfer schreibt: «Durch Ihre Teilnahme an dieser Aktion können Sie dazu beitragen, dass das Saatgut weiterhin den Bäuerinnen und Bauern gehört und nicht den Saatgutkonzernen.» Die Hilfswerke werben bei der Abschlusskundgebung auf dem Bundesplatz für ihre Briefaktion im Rahmen der Ökumenischen Fastenkampagne an das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Darin wird das Seco explizit aufgefordert, bei Verhandlungen über Freihandelsabkommen, jene Stellen zu streichen, wo Saatgut als geschützte Produkte von Konzernen bezeichnet wird.


Demonstration am 22. Februar,
Beginn um 14.00 auf der Schützenmatte, vor der Reitschule in Bern

Mehr zum Thema: Webseite der Organisation «Landwirtschaft mit Zukunft»

10. Februar 2020
erstellt von «pfarrblatt» online
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