pfarrblatt:

News-Artikel

Nicole Frei (1991) Wirtschaftsstudentin aus Wohlen BE

Der Schlüssel zum Glück

In der heutigen Zeit erhält man auf den ersten Blick den Eindruck, dass Glück und Erfolg vor allem von Reichtum und Geld abhängen. Wenn man reich ist, kann man sich leisten, was man sich wünscht und sich all seine Träume erfüllen. Ausserdem ist Reichtum oft mit Macht, Einfluss und hilfreichen Beziehungen verbunden, wodurch Ziele und Wünsche noch schneller verwirklicht werden können. Aber ist Reichtum wirklich der Schlüssel zum Glück? Was nützt all das Geld, wenn man an einer unheilbaren Krankheit leidet? Man kann sich zwar die besten Ärzte leisten, aber die Gesundheit ist meistens unwiederbringlich verloren.

Herzenswünsche und Träume muss man loslassen, weil man sie trotz Geld nicht mehr verwirklichen kann. Welchen Wert hat Reichtum noch, wenn man einen schweren Verlust erleidet, unglücklich oder einsam ist? In solchen Situationen erscheint aller Reichtum plötzlich nicht mehr so wertvoll und erstrebenswert. Es sind dann die «kleinen Dinge », wie Freundschaften, Zufriedenheit und Gesundheit, die das Leben lebenswert und glücklich machen. Sehr oft sind diese für uns heute so selbstverständlich, dass wir sie erst dann richtig schätzen lernen, wenn wir sie bereits verloren haben. Obwohl ein glücklicher Augenblick, ein treuer Freund oder ein gesunder Tag nichts kostet, sind es gerade diese immateriellen Dinge, die am Schluss am wertvollsten sind.

Ich habe dieses Zitat ausgewählt, weil es mir bewusst macht, wie sehr wir unsere Gesundheit schätzen und pflegen müssen und weil es mich daran erinnert, dass wir jeden schönen Moment im Leben geniessen sollten, denn Reichtum allein macht nicht glücklich. Es gibt Dinge, die man sich auch mit noch so viel Geld nicht kaufen kann – Dinge, die auch arme Menschen reich und glücklich machen können.  

1. September 2011