Der Kreuzweg führt durch den Büttenbergwald. Foto: Niklaus Baschung

ERFAHRUNG MIT ALLEN SINNEN

EINEN KREUZWEG FÜR DIE GANZE FAMILIE HAT EINE PROJEKTGRUPPE DER FACHSTELLE JUGEND IM BÜTTENBERGWALD EINGERICHTET.

Wegen den Corona-Schutzmassnahmen können viele Aktivitäten der Fachstelle Jugend und im Religionsunterricht nicht durchgeführt werden. Eine Projektgruppe aus Katechetinnen und Mitarbeiterinnen der Fachstelle Jugend hat nach alternativen Ideen gesucht. Familiengerecht soll die gesuchte Aktivität sein, draussen an der frischen Luft stattfinden, den Körper, den Geist und alle Sinne ansprechen.

«Stimmig» in diesem Sinne hat sich die Errichtung eines Kreuzwegs in einem Wald erwiesen, wie Lena Stalder, Praktikantin in der Fachstelle Jugend erklärt. Das Thema «Kreuzweg -Auferstehung» entspreche dem Kirchenjahr, aber auch der belastenden Situation in welcher viele Menschen in dieser Corona-Pandemie sind.

Dieser Kreuzweg führt durch den Büttenbergwald, welcher ja direkt an Biel grenzt. Doch der Rundweg beginnt am östlichen Waldrand bei Meinisberg. So können die Bieler und Bielerinnen «ihren» Wald neu entdecken und seine Vielfalt kennen lernen.

Der Start liegt bei der Busstation beim Dorfplatz von Meinisberg und führt zuerst ein steiles Strässchen zum Wald hinauf, wo der effektive Kreuzweg erst beginnt. Wer sich diese Wegstrecke ersparen will, kann mit dem Auto (oder Velo) hinauffahren – einige Parkplätze sind vorhanden.

Sieben Posten (oder Stationen) erwarten die Wandernden auf einer Strecke, die etwa eineinhalb bis zwei Stunden dauert. Dies hängt auch von der Intensität ab, mit welcher man sich auf die angebotenen Aufgaben, Vorschläge und Denkanstösse einlässt.

Zuviel soll noch nicht verraten werden, aber eine Aufgabe wird darin bestehen, dass die Besucher und Besucherinnen ein Mandala gestalten können – mit Material direkt aus dem umliegenden Wald. Oder wie es Lena Stalder ausdrückt: «Das, was im Wald bereits schon vorhanden ist, gestalten wir zu einem Kunstwerk.»

Unbedingt mitbringen sollten die Teilnehmenden ihr Handy. Denn die Information an den verschiedenen Posten sind über einen QR-Code herunterzuladen. Also das Handy auf Kamera stellen und den QR-Code scannen.

Niklaus Baschung

29. März 2021
erstellt von angelus
  • Pfarrblatt / Angelus