Grâce à Dieu

Alexandre Guérin lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Im Jahr 2014 erfährt er per Zufall, dass der katholische Priester Bernard Preynat, von dem er in seiner Pfadfinderzeit in den 1980er-Jahren missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln, damit Preynat keine weiteren Verbrechen begehen kann, und wendet sich an die Kirche.

Der Versuch, den Missbrauch aufzuarbeiten, scheitert zunächst an mangelnder Einsicht bei Preynat und fehlenden Konsequenzen durch die Kirchenoberen, insbesondere Kardinal Barbarin: Eine umfassende Aufklärung wird verzögert, wird verweigert. Alexandre erstattet daraufhin Strafanzeige bei der Polizei und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern, François Debord und Emmanuel Thomassin. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich: Sie gründen den Selbsthilfeverein «La Parole Libérée» («Das gebrochene Schweigen» bzw. «Die befreite Sprache»), betreiben eine Hotline für weitere Opfer, halten Versammlungen ab und dokumentieren ihr Anliegen auf der Webseite ihres Vereins. Immer mehr Opfer sind bereit, mit ihrer Leidensgeschichte an die Öffentlichkeit zu gehen und den Druck auf die Kirche zu erhöhen.

Die tatsachengetreuen Ereignisse um den realen Missbrauchsskandal in Lyon hat Regisseur François Ozon in einem fiktionalen Film verarbeitet. Angesichts der erschütternden und insbesondere für Betroffene belastenden Thematik verzichtet er dabei auf die Inszenierung der Taten und andere reißerische Aufnahmen. Die ergreifende Emotionalität des Films entsteht vielmehr durch eine gestaffelte, wirklichkeitsnahe und einfühlsame Erzählweise entlang der drei Hauptfiguren Alexandre Guérin, François Debord und Emmanuel Thomassin sowie weitere passende filmische Mittel (siehe Kapitel „Filmästhetik“).

Der auf tatsächlichen Ereignissen beruhende sexuelle Missbrauch von minderjährigen Jungen durch einen katholischen Priester und seine (Spät-)Folgen bis hin in das Erwachsenenalter ist der zentrale Themenkomplex des Films. Die Auseinandersetzung mit dieser vielschichtigen Thematik geschieht allerdings nicht in Form plakativer Schwarz-Weiß-Malerei oder durch einfache Distanzierung von den Tätern und Schuldzuweisung.
Vielmehr wird die Rolle des Priesters und seiner Vorgesetzten in der Kirche ambivalent gezeichnet, changiert zwischen (brutal wirkender) Ignoranz und dem Verzögern von Konsequenzen in den eigenen Reihen sowie dem Versuch von Verständnis und Bedauern (bezeichnenderweise am deutlichsten durch die einzige weibliche Figur aufseiten der Kirche in der Opferbetreuung). Die zögerliche Haltung der Kirche führt zudem in der Notwendigkeit, die Polizei einzuschalten und an die Öffentlichkeit zu gehen, zu einer zweiten Viktimisierung, was in einigen Szenen deutlich spürbar wird.

Zentral ist jedoch die mutige Art, in der drei Opfer, zu Beginn Alexandre und dann auch François und Emmanuel, als Erwachsene zunächst Sühne bei der Kirche und später auch Bestrafung der Beteiligten vor der staatlichen Gerichtsbarkeit einfordern. Sie bringen das Tabuthema sexueller Kindesmissbrauch an die Öffentlichkeit. Zivilcourage, Rückhalt in den Familien und von den Partnerinnen, Zusammenhalt der Opfer untereinander und Solidarität mit den Opfern von außen sind wichtige, Hoffnung und Stärke vermittelnde Inhalte, die auch über das Thema Missbrauch hinausweisen: Wie kann man mit und über die Medien die Öffentlichkeit mobilisieren und gemeinsam versuchen, sein Ziel zu erreichen?

Verhandelt werden Moralvorstellungen innerhalb und außerhalb der (katholischen) Kirche, gestellt werden Fragen nach Vertrauen und Vertrauensmissbrauch, nach dem Glauben als Kraft spendendes oder als unterdrückendes Ritual, nach Schuld und Vergebung, nach der Feigheit (der Täter) und dem Mut (der Opfer), sich der traurigen Wahrheit zu stellen. In diese zentralen Aspekte hinein wirken die Möglichkeiten der Opfer für die Bewältigung der traumatisierenden Taten, etwa durch externe Hilfsangebote.


Hinweise:

Der Film läuft im CineMovie (Seilerstrasse 4) in Bern und im Kino Rex (Unterer Quai 92) in Biel.

«Grâce à Dieu», B/F 2019. Regie: François Ozon. Mit: ­Alexandre Guérin, François Debord, Emmanuel Thomassin, Gilles Perret, 140 min.


Wir wollen es hoffen

Im Interview erklärt Regisseur François Ozon die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe des Films.

Mit «Grace a Dieu» greifen Sie zum ersten Mal ein aktuelles Thema auf, mit vielen verschiedenen Figuren …

Ursprünglich wollte ich einen Film über männliche Fragilität machen. Bisher hatte ich zahlreiche starke Frauenfiguren auf die Leinwand gebracht. Diesmal wollte ich den Fokus auf Männer legen, die sichtbar leiden und Emotionen zeigen, also Eigenschaften, die sonst eher dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden. Deshalb hatte ich als Titel zunächst an „Der weinende Mann“ gedacht.

In dieser Phase bin ich dann auf den aktuellen Fall Preynat gestoßen. Auf der Website der Opfer, La Parole Liberée (Das gebrochene Schweigen), las ich Aussagen von Männern, die als Kinder und Jugendliche Missbrauchsopfer der katholischen Kirche waren. Besonders berührt hat mich Alexandre, ein streng gläubiger Katholik, der berichtet, wie er bis zum Alter von 40 Jahren schweigend mit sich gerungen hat, um dann endlich seine Geschichte erzählen zu können. Auf der Website fand ich Interviews, Artikel sowie die E-Mail-Korrespondenz zwischen Alexandre und hohen Amtsträgern der katholischen Kirche von Lyon, wie Kardinal Barbarin und Regine Maire, der Kirchenpsychologin, die für die Unterstützung der Opfer von Priestern zuständig ist. All diese Dokumente haben mich sehr bewegt, und ich habe Alexandre kontaktiert.

Wie lief das Treffen ab?

Er kam mit einem Ordner, in dem seine ganze Korrespondenz enthalten war, die er mit der Kirche geführt hat, und zwar bis zum Zeitpunkt der Klageeinreichung. Ich war sehr gerührt, dass er mir diese Briefe anvertraut hat. Wir hören viele Auszüge daraus als Voice-Over am Anfang des Films. Zunächst dachte ich daran, dieses unglaubliche Material für ein Theaterstück zu verwenden, dann kam mir die Idee einer Dokumentation. Ich habe Alexandre häufig getroffen und dabei ein wenig investigativen Journalismus betrieben. So traf ich auf andere Opfer, wie François und Pierre-Emmanuel sowie Personen aus ihrem näheren Umfeld, insbesondere ihre Ehefrauen, Pierre-Emmanuels Mutter, ihre Anwältinnen … Ich habe während der Gespräche nicht gefilmt, sondern ihnen lediglich zugehört und Notizen gemacht.

Warum haben Sie sich von der Idee einer Dokumentation verabschiedet und stattdessen einen Spielfilm gemacht?

Als ich anfing, mit den Opfern ganz konkret über mein Projekt zu sprechen, spürte ich ihre Enttäuschung und ihren Widerwillen gegenüber einem Dokumentarfilm. Sie hatten der Presse bereits viele Interviews gegeben, in TV Beiträgen und Dokumentarsendungen war über sie berichtet worden … Dass sich ein Filmregisseur für sie interessiert, übte eine gewisse Faszination aus. Dabei stellten sie sich eher einen Film wie SPOTLIGHT vor, in dem sie sich in fiktionale Charaktere verwandeln, gespielt von bekannten Schauspielern.

Und da habe ich mir gedacht: Das ist es, was sie von mir erwarten, und das ist das, was ich kann … Und so habe ich mich auf den Spielfilm eingelassen, allerdings nicht ohne gewisse Bedenken, denn ich mochte die realen Personen sehr und befürchtete, sie auf der Leinwand nicht so darstellen zu können, dass ich ihnen gerecht würde.

Haben Sie sich mit Kardinal Barbarin, Régine Maire und Bernard Preynat getroffen?

Nachdem ich mich von der Idee verabschiedet hatte, eine Dokumentation zu machen, machte ein Treffen keinen Sinn, denn es gab nichts mehr über sie zu enthüllen. Die recherchierten Fakten und Details, alles was gezeigt wird, war bereits in den Medien oder im Internet veröffentlicht. Ich habe mich an die Fakten gehalten. Im Mittelpunkt standen für mich die persönlichen Geschichten der Männer, die als Kinder missbraucht wurden, und zwar aus deren Opferperspektive. Bei den Figuren aus ihrem näheren Umfeld habe ich mir etwas mehr künstlerische Freiheit erlaubt, wobei ich ihre Erzählungen und Aussagen wahrheits- bzw. sinngemäß dargestellt habe. Ich habe ihre Familiennamen geändert und sie zu fiktionalen Helden gemacht, anders als bei Kardinal Barbarin und dem Priester Preynat.

Alexandre und François waren eine naheliegende Wahl aufgrund ihrer aktiven Rolle in dem Fall, während Emmanuel eher «ein Opfer unter vielen» ist ...

Die Wahl der dritten Person war in der Tat schwieriger, es gab zu viele Opfer, unter denen ich wählen musste. Ich musste die dramaturgische Entwicklung vorantreiben. Schmerz und Gefühle mussten bei jeder Figur anders sein, damit ich die unterschiedlichen Auswirkungen der Affäre auf die Kirche und das Leben der Opfer in allen Facetten zum Ausdruck bringen konnte. Nach Alexandre und François – beide gut situiert, mit Frau, Kindern und Jobs – suchte ich eine dritte Figur, die sozial weniger integriert ist, bei der sich der Schmerz brutaler manifestiert und sowohl psychisch als auch physisch offensichtlich ist.

Alexandre und François erzählten mir von Pierre-Emmanuel. Er stamme aus einem anderen sozialen Milieu und sei sehr sensibel und verletzlich. Also traf ich ihn – und war tief berührt. Als ich seine Figur entwickelte (umbenannt in Emmanuel), war ich auch inspiriert von den Berichten anderer Opfer, die schwer gelitten hatten. Mit der Figur Emmanuel wollte ich die unterschwellige Wut fühlbar machen. Er hat physisch gelitten. Im Film ist er Epileptiker, der echte Pierre-Emmanuel ist es nicht.

Die Herausforderung besteht darin, dass der Zuschauer an jeder Figur, die neu in die Handlung eingeführt wird, dranbleibt. Ihre Geschichten sind Variationen über das selbe Thema, und ich hoffe, dass sie sich gegenseitig bereichern.

Die Eröffnungssequenz zeigt den Kardinal auf der Terrasse der Basilika Notre Dame de Fourvière, wie er von hoch oben die Stadt Lyon betrachtet.

Der Film musste fest in der Stadt Lyon verankert sein. Lyon war die erste Stätte des Christentums in Gallien und steht in der erzkatholischen Tradition der Kirche. Mit ihrer geographischen Lage auf einem Berg über Lyon ist sie auch eine visuelle Metapher für die Macht, die die Kirche auf die Stadt ausübt.

Die Idee war nicht, die Kirche zu verdammen, sondern ihre Widersprüche und die Komplexität der Geschehnisse aufzuzeigen. In einer Szene erklärt eine der Filmfiguren ihr Engagement in La Parole Liberée so: «Ich tue das für die Kirche, nicht gegen sie.»

Der Film beginnt mit Alexandre, einem gläubigen Katholiken. Damit setzen Sie den Fokus nicht sofort auf die Empörung gegen die Kirche …

Alexandre respektiert die Institution und hält Barbarin für einen anständigen, mutigen Mann, der Pädophilie immer verurteilt hat und deshalb auch handeln wird. Er glaubt an den guten Willen von Barbarin und der Kirche. Und wieso auch nicht? Einmal filme ich Barbarin beim Beten. Vielleicht bittet er Gott um Hilfe. Aber diese alternde Institution braucht Veränderungen, und das ist schwer zu bewerkstelligen. Sie ist gelähmt durch alte Gewohnheiten und Konservatismus, festgenagelt durch eine Kultur des Vertuschens und des Protektionismus, wodurch jederman davon abgehalten wird, wirklich etwas zu bewegen … Und wenn wir einmal von seinem Verhalten gegenüber Kindern absehen, ist das Problem mit Preynat, dass er den Ruf eines guten Priesters hatte. Er war sowohl bei den Mitgliedern seiner Gemeinde als auch innerhalb der kirchlichen Hierarchie beliebt.

Mit Beginn des Films ist bereits alles gesagt. Es sind nicht die Missbrauchsfälle, die die Spannung erzeugen. Diese entsteht daraus, dass Alexandre endlich sein Schweigen bricht.

Wir mussten sofort voll durchstarten und zum Kern der Geschehnisse vordringen, wobei die E-Mail-Korrespondenz zwischen Alexandre und der Kirche den Rhythmus vorgab. Ich fand diese E-Mails so stark und so gut geschrieben, dass ich sie unbedingt verwenden wollte, auch wenn die Geldgeber etwas besorgt waren, dass das Voice- Over zu viel werden könnte… Ich finde es faszinierend, beinahe schwindelerregend, wie klar alles an diesem Fall ist. Die Fakten liegen auf dem Tisch, aber daraus folgt kein Handeln, wodurch die Ungerechtigkeit noch schreiender und unverständlicher wird.

Der ganze Film könnte allein auf dem E-Mail-Austausch mit der Kirche und zwischen einzelnen Missbrauchsopfern unter sich basieren. Soziale Medien und Internet spielten eine wesentliche Rolle, sie haben die Gründung von La Parole Liberée beschleunigt. Als ich die Szenen über die Vereinstreffen schrieb, habe ich Elemente aus diesen Quellen verwendet. In Wirklichkeit haben sich die Mitglieder eher selten gesehen.

Im Film sind die Lebenspartnerinnen von Alexandre und François sehr präsent.

So wie sie es in Wirklichkeit sind. Ohne ihre Unterstützung wäre es für die Männer noch schwieriger gewesen, sich in dieses Abenteuer zu stürzen. Sie tragen ihren Kampf voll und ganz mit. Die Missbrauchsopfer haben lange Zeit schweigend gelitten, und als sie endlich anfingen zu sprechen, wurde auch ihr familiäres Umfeld mit hineingezogen. Wie sich am Beispiel von François’ Bruder zeigt, der in einem Anfall von Eifersucht aufbegehrte: «Wir haben die Nase voll von deiner Geschichte! Unsere Eltern reden von nichts anderem mehr!» Ich wollte dem Zuschauer die Gewalt von innen zeigen, die ausgelöst werden kann, wenn Opfer ihr Schweigen brechen. Ich wollte die konkreten Auswirkungen zeigen.

Insbesondere in der Beziehung von Emmanuel …

Seine Partnerin hat die gleiche Geschichte erlebt, aber ihre Erfahrung mit der Justiz war sehr schmerzlich. Bei Emmanuel ist es anders gelaufen, die Präsenz in den Medien tut ihm sehr gut. Es ist ein berauschendes Gefühl für ihn, endlich offen zu sprechen und als Opfer anerkannt zu werden. Plötzlich fragen ihn die Leute nach seiner Meinung, er findet Sinn und Zweck im Leben. Er hat eine Art «Live-Therapie» gemacht, wie er mir erzählte. Die Gruppe ermöglicht ihm, als Individuum aufzublühen und sich zu entfalten. Das trifft auch für François und Alexandre zu, aber noch mehr für Emmanuel, der weder Arbeit noch gesellschaftliche Anerkennung hatte. Das Risiko dabei ist, dass man in eine Schublade gesteckt wird, wie Didier, ein weiteres Opfer, es ausdrückt. Er hat sich geweigert, Anzeige zu erstatten, weil er nicht für den Rest seines Lebens mit dem Etikett «pädophiles Opfer» auf der Stirn herumlaufen will.

Alexandres eigene Kinder sind ebenfalls stark involviert.

Es ist schwer für Alexandre, seinen Kindern zu erzählen, was er durchgemacht hat, aber sie sind in einem Alter, in dem sie selbst zu Missbrauchsopfern werden können. Er findet es richtig, obwohl man sich vielleicht fragt, ob seine Kinder das wirklich hören wollen.

Opfer können häufig erst über das Geschehene sprechen, wenn ihre eigenen Kinder in das Alter kommen, in dem sie selbst missbraucht wurden. Plötzlich sehen sie mit Entsetzen: Ich war ein kleines Kind wie sie, genauso unschuldig … Und dadurch erwächst der Druck zu sprechen und zu handeln.

Alexandres Frau sagt zu ihm, er bleibe lebenslang ein Opfer, wenn er Pater Preynat vergibt …

Dieser Standpunkt hat Fragen aufgeworfen, die ich mir auch selbst gestellt habe. Gemäss der Erlösungslogik in der katholischen Religion ist die Konfrontation zwischen Alexandre und Preynat, welche Régine Maire organisiert hat, ein Weg. Eigentlich müsste der Priester um Vergebung bitten, was Preynat aber nicht tut und was Barbarin wütend macht.

Andererseits ist nach Meinung der Opfer-Psychologen, die ich interviewt habe, diese Gegenüberstellung der völlig falsche Weg, da Alexandre noch einmal in seiner Opferrolle seinem Peiniger gegenübersteht. Für eine positive oder heilende Gegenüberstellung muss man den ambivalenten Raum von Moral oder Religion verlassen und den Rahmen des Gesetzes wählen.

Von daher drängt sich die Frage auf: Ist die abwartende Haltung der Kirche das Symptom einer veralteten und verkrusteten Institution, oder liegt der Grund tief verwurzelt in der Natur der katholischen Religion an sich, einer Religion der Vergebung? Barbarin sagt, «es wird immer eine offene Tür für Sünder geben», stimmt aber gleichzeitig zu, dass Preynat bestraft werden muss. Seine Haltung ist doppeldeutig. Auf wessen Seite steht er wirklich? Das lässt Alexandre an seinem Glauben zweifeln, wie wir in der Schlussszene sehen, als sein Sohn ihn fragt: «Glaubst du immer noch an Gott?» Die richtige Frage müsste lauten: Glaubst du immer noch an die Institution der katholischen Kirche?

Glauben Sie, dass dieser Film dabei helfen kann, Dinge zu verändern?

Ich habe den Film einem Priester gezeigt, der sagte: «Dieser Film kann eine Chance für die Kirche sein. Wenn sie ihn sich zu eigen macht, kann sie endlich die Verantwortung für Pädophilie in ihren Reihen übernehmen und sich dem ein für alle Mal stellen.» Wir wollen es hoffen …

pd/com/kr

 

 

 

18. September 2019
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 20
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