«Man lernt viel.» Ambar Conca in Aktion. Sie ist seit 1998 Mitglied in der Jubla Ostermundigen und seit kurzem Scharleiterin.

Für Gross und Klein

In Bern, Thun, Biel, Lyss, Ostermundigen, Spiez, Interlaken, Burgdorf und Zollikofen kannst du spielen, die Jubla-Leitenden kennenlernen und etwas ganz Neues erleben!

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft – davon sind wir in der Jubla überzeugt. Deshalb setzen wir uns in über 420 Ortsgruppen für eine sinnvolle und hochwertige Freizeitgestaltung von über 30 000 Kindern und Jugendlichen ein. Damit künftig noch weitere Kinder und Jugendliche vom Angebot «Jubla – Freizeitspass & Lebensschule» profitieren, bieten wir am Schnuppertag vom 8. September 2018 allen Interessierten die Möglichkeit, die Welt der Jubla für sich zu entdecken.

Doch was erlebt man denn eigentlich als Jublaner? Ambar Conca, Scharleiterin der Jubla Ostermundigen, muss kurz überlegen. Denn so einfach lässt sich das nicht beschreiben bei einer solchen Vielfalt an Aktivitäten: «Man lernt sehr viel. Aber ganz andere Sachen als sonst. Über die Natur und das Leben in der Natur. Für mich als Leitungsperson ist es sehr interessant, da ich viel Sozialkompetenz erlange. Ich mache Erfahrungen als Leiterin eines Teams.

Wir organisieren Sommerlager und die Anlässe unter dem Jahr. Also ich würde sagen, man lernt in allen Bereichen etwas. Ausserdem geniessen wir Leitenden es auch, ein wenig Kind sein zu dürfen in unseren Lagern. Mir gefällt auch, dass wir als junge Generation etwas gemeinsam machen, eine Gemeinschaft mit den Kindern bilden und ihnen und anderen eine Freude machen. Wir können zusammen etwas auf die Beine stellen.»

Und für die Kinder, was bietet ihnen die Jubla? «Ich glaube, es ist ähnlich für sie. Sie sind in einer Umgebung mit vielen anderen Kindern, wo sie ohne Leistungsdruck spielen, Spass haben, gegeneinander in Geländespielen oder an Spielturnieren antreten, Feuer machen, basteln, eine Seilbahn bauen ... Ich glaube, für unsere Kinder ist die Jubla einzigartig.

Die Gemeinschaft und diese Art der Aktivitäten erleben sie nur bei uns – und sie finden es grossartig. Man kann mal richtig sich selber sein, auch mal ‹dumm tun› und erlangt viel Selbständigkeit. Man hat zwar schon die Leitenden als Autoritätspersonen, aber auf eine andere Art als zum Beispiel Lehrer oder Eltern. Das schätzen unsere Teilnehmenden und sie finden es toll, dass wir ihnen auch vieles zutrauen.»

Jede unserer Lokalgruppen – sogenannte Scharen – hat ein eigenes Leitungsteam von Jugendlichen. Diese sind in der Regel 16 bis 24 Jahre alt. Ausserdem haben wir jeweils eine*n Angestellte*n der Kirche, den sogenanten Präses. Dieser steht uns bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Die Jugendlichen erhalten ihre Kompetenz durch ihre eigenen Erfahrungen als Kinder in der Jubla und absolvieren verbandliche Leiter*innen-Kurse. Diese beinhalten auch eine Jugend+Sport-Ausbildung.

Am kommenden Jubla-Tag vom Samstag, 8. September 2018, bietet jede unserer Scharen ihr ganz eigenes Programm. Die ideale Gelegenheit, um einfach mal Jubla-Luft zu schnuppern. Unsere verbandliche Kinder- und Jugendarbeit ist offen gestaltet. Du kannst an unseren Gruppenstunden teilnehmen oder dich für unsere Lager anmelden.

Ob in Zelten, Häusern oder unterwegs – für dich hat es sicher das Richtige mit dabei! In der Jubla schaffen wir Freiraum: Fantasie, einfach mal Kind sein können, dich austoben, Neues kennen- lernen, andere Kulturen erfahren – all das und noch vieles mehr ist Jungwacht Blauring. Haben wir dich neugierig gemacht? Dann komm diesen Samstag bei einer unserer Scharen vorbei!

Marcel Stolz

Weitere Infos gibts auf:
www.jublabern.ch
www.jubla.ch/jublatag

5. September 2018
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 37-38
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