Herausgegriffen

Die Zukunft gestaltet
Rund 50 Personen machten sich am 20. Januar Gedanken, wie Diakonie und pastorale Angebote im Kanton Bern in Zukunft gestaltet sein soll. Im Rahmen des Strukturprojekts „Perspektiven 2020“ diskutierten Vertreter der Pastoral, Kirchgemeinderätinnen, Synodale und Fachpersonen über künftige Bedürfnisse und Möglichkeiten der diakonischen und pastoralen Arbeit.
Die Workshops führten im Pfarreizentrum Bruder Klaus in Bern die Diskussionen fort, die im Laufe des vergangenen Jahres in verschiedenen Arbeitsgruppen begonnen worden sind. Es ging darum, die Möglichkeiten von Diakonie und pastoralen Angeboten zu skizzieren und auszuarbeiten – dies in einer Zeit, in der die Bedürfnisse steigen und die personellen Ressourcen knapper werden.
Die Resultate der Workshops werden nun von den Arbeitsgruppen ausgewertet. Das letzte Wort wird die Synode der Römisch-katholischen Landeskirche haben.
Thomas Uhland

Oecumenica-Label für Davos
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) zeichnete am 22. Januar das Projekt «Schweigen und Beten» der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in Davos mit dem Oecumenica- Label aus.
Seit 1999 wird jedes Jahr während des Weltwirtschaftsforums WEF eine tägliche ökumenische Gebetswache in der Kirche St. Johann in Davos organisiert. Die Teilnehmer*innen beten für die Opfer des Neoliberalismus und für die Entscheidungsträger* innen in Politik, Wirtschaft und Kirchen. Dies ganz im Sinne des Theologen Albert Schweitzer: «Beten verändert Menschen, und Menschen ändern die Welt.»
com/Jürg Meienberg

«Beyond Duty – Zwischen Vorschrift und Gewissen»
Aus Anlass des Schweizerischen Vorsitzes der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) ist eine Veranstaltung mit begleitender Ausstellung den Diplomaten gewidmet, die im 2. Weltkrieg – oft über alle Vorschriften hinweg – Jüdinnen und Juden gerettet haben. Auch bekannte Schweizer sind darunter. Die Ausstellung findet im Polit-Forum Käfigturm in Bern vom 31. Januar bis 10. Februar statt. Das Polit-Forum wird von der katholischen Landeskirche finanziell unterstützt. Am 8. Februar (18.30) gibt es ein Podiumsgespräch mit namhaften Historiker*innen und Diplomaten zum Thema. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Die Details erfahren Sie auf unserer Homepage.
com/Jürg Meienberg

Auf die Strasse!
Klare Botschaften hatte der Papst während seiner letzten Reise für die Bischöfe Perus, unter denen nach Jahrzehnten des Widerstands gegen die Befreiungstheologie weiterhin ein konservativer Geist regiert. Franziskus legte ihnen nahe, die «Bequemlichkeit des Bischofshauses» zu verlassen und «Strassenbischof» zu werden. Nicht nur abgenutzte Schuhsohlen sollen das Merkmal eines guten Hirten sein. Glaubensverkündigung sei nicht echt, wenn sie nicht auch die Schuld gegenüber den Schwächsten «benennt und verurteilt».
kath.ch/Jürg Meienberg

24. Januar 2018
erstellt von «pfarrblatt»
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