Herausgegriffen

Wim Wenders und der Papst
Der deutsche Regisseur Wim Wenders wird an den Filmfestspielen von Cannes ab 8. Mai seinen Dokumentarfilm «Ein Mann seines Wortes» präsentieren. Man sitze dabei dem Papst Auge in Auge gegenüber und Franzsikus erzähle, wofür er stehe. Das sagte Wenders der NZZ am Sonntag vom 29. April.
Er habe den Film ganz dem Papst gewidmet, ohne diesen zu verherrlichen. Die Theologische Fakultät der Uni Fribourg hat Wenders übrigens 1995 die Ehrendoktorwürde verliehen.
Wie das passiert sei, erklärt der Regisseur so: «Ein bunter Haufen von Mönchen verschiedener Bruderschaften, Franziskaner, Bernhardiner und Jesuiten, die diese Fakultät geleitet haben und absolute Kinofreaks waren», hätten ihm diesen Titel ermöglicht. Er habe nicht geglaubt, dass der Vatikan dem je zustimmen werde, aber es sei geschehen.
kr

Gaffer
«Es kommt ihr entgegen, dass sich die Öffentlichkeit sehr viel mehr für Täter und deren Verbrechen interessiert als für Opfer und deren lebenslange Versehrtheit.
Verwunderlich sei das aber nicht: ‹Die Faszination fürs Böse ist evolutionär bedingt. Es machte Sinn, die Aufmerksamkeit schnell und automatisch auf Gefahrenquellen zu richten. Deshalb gibt es bei Unfällen Gaffer.›»
«Das Böse im Weib», Die Psychologin Lydia Benecke im Interview in der Sonntagszeitung vom 22. April

«Nackt-Sein»
Auf www.glaubenssache-online.ch erschien ein Beitrag mit diesem Titel . Wir haben ihn auf allen Kanälen beworben, inklusive dem Bild «Adam et Eve» der französischen Künstlerin Suzanne Valadon aus dem Jahr 1909. Dieses Bild zeigt unsere Vorfahren, wie Gott sie schuf. Das Bild aber wurde zensiert. In einer knappen Mitteilung teilte uns ein Facebook-Roboter mit: «Es sind keine Werbeanzeigen zulässig, die Nacktheit zeigen, selbst wenn diese nicht sexueller Natur ist. Bitte denk daran, dass dies für alle bildungsbezogenen und künstlerischen Ausdrucksformen gilt, nicht jedoch für Statuen.»
kr

2. Mai 2018
erstellt von «pfarrblatt»
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