Big Data, wir alle im Profil. Foto: iStock/Ryzhi

Im Hintergrund

200 Millionen Menschen weltweit nutzen Spotify. Sie haben so Zugang zu einer unüberblickbaren Menge an Musik. Musik – das steht für die Nutzer*innen im Vordergrund.

2000 Millionen Menschen nutzen Facebook. Sie haben so Zugang zu einer unüberblickbaren Menge an Menschen. Kontakt und Austausch – das steht für die Nutzer*innen im Vordergrund.

Nur, Spotify ist nicht in erster Linie ein Musikunternehmen. Im Hintergrund ist es ein grosser Datenhändler. All die gesammelten Daten der Nutzer*innen lassen sich bearbeiten, analysieren und verkaufen. Mit diesen Profilen lässt sich geschäften.

Nur, Facebook ist nicht in erster Linie ein Unternehmen für soziale Kontakte. Im Hintergrund ist es ein grosser Datenhändler. All die gesammelten Daten über das digitale Verhalten der Nutzer*innen (und deren «Freunde») lässt sich bearbeiten, analysieren und verkaufen. Mit diesen Profilen lässt sich geschäften.

Aus der hinterlassenen Datenspur auf Facebook und Spotify lassen sich Profile erstellen. Diese werden verkauft für Werbung, für politische Kampagnen und nicht zuletzt auch zu Überwachungszwecken genutzt. Vieles bleibt dabei verborgen. Offensichtlich ist, es lässt sich damit viel Geld verdienen.

Offensichtlich ist auch, dass die User*innen die Musik- und Netzdienste mit ihren Daten bezahlen.

Felix Klingenbeck

Wortimpuls im Überblick

18. September 2019
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 20
  • Pfarrblatt / Angelus
  • Spirituelles