Kurznachrichten

Die aktuelle Fastenkampagne
prangert den Zusammenhang unseres Fleischkonsums mit dem weltweiten Klimawandel an. Das stösst dem Schweizerischen Fleisch-Fachverband sauer auf. Er droht den kirchlichen Hilfswerken Fastenopfer und Brot für alle mit einem Spendenboykott, wie die «NZZ am Sonntag» (1. März) berichtet. «Ich verstehe nicht, warum Fastenopfer und Brot für alle den Leuten vorschreiben wollen, was auf ihre Teller kommt», zitiert die Zeitung SFF-Präsident Rolf Büttiker. Das sei eine Bevormundung. Der Schweizer Bauernverband hingegen äusserte sich laut Zeitung positiv zur ökumenischen Kampagne der kirchlichen Hilfswerke: «Wir finden es gut, dass sie die Konsumenten anregen, den Nahrungsmittelverbrauch kritisch zu betrachten», sagt Präsident Markus Ritter, denn auch der Bauernverband störe sich am wachsenden Import von Futtermitteln aus Entwicklungsländern für die Fleischproduktion.
kath.ch

60 Mio. Flüchtlinge
«Was im Moment weltweit passiert, ist unglaublich. 60 Millionen Flüchtlinge sind unterwegs, allein der ‹Islamische Staat› verantwortet 10 Millionen davon, die umliegenden Staaten haben 3,7 Millionen davon aufgenommen, die Türkei kümmert sich um 1,5 Millionen dieser Flüchtlinge. Der Bund wollte ein Zentrum eröffnen, um bei 300 Flüchtlingen abzuklären, ob sie bleiben dürfen, und das gibt nun derartige Widerstände. Da habe ich einfach ein schlechtes Gefühl, das muss ich ehrlich sagen, weil, was weltweit passiert, ist unglaublich.» Christine Egerszegi, FDP-Ständerätin Kanton Aargau, in der Sendung «SonnTalk» auf TeleBärn vom 1. März

Demenzkranke integrieren
Die katholischen Bischöfe in Belgien fordern eine bessere Integration von Demenzkranken in die Gesellschaft. Damit könne die steigende Zahl von Euthanasie-Fällen in dieser Gruppe gesenkt werden, teilte die Belgische Bischofskonferenz am Montag in Brüssel mit. Demenzkranke seien durch das derzeitige «Euthanasie-Klima» in Belgien starkemDruck ausgesetzt. «Der Verlust der Autonomie ist kein Synonymfür den Verlust der Würde», so die Bischöfe.
kath.ch

5. März 2015