Im Kanton Bern ist die Jubla noch nicht so stark vertreten wie in katholischen Kantonen. Die 12 Scharen aber sind fit. zVg

Lebensfreu(n)de säen!

Am 9. September fand zum ersten Mal der Jubla-Tag statt. Während zweier Jahre wurde der Jubla-Tag geplant. Schweizweit wurden geschätzt mehr als 23 000 Stunden ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit in den Anlass investiert; dies hauptsächlich von Jugendlichen. Über 300 Scharen aus der ganzen Deutschschweiz nahmen teil. Von Plaffeien bis nach Chur stand das Land unter dem Bann des Jubla -Tages.


Auch im Kanton Bern luden die 12 Scharen Jung und Alt, Eltern, Aktive wie Ehemalige, Kirchenvertreter und anderweitige Interessierte ein, in die Welt der Jubla einzutauchen. In Burgdorf, Bern, Biel, Ostermundigen, Spiez, Interlaken, Thun und Zollikofen trat die Jubla an diesem Tag an die Öffentlichkeit. Ziel war es, die Jubla bekannter zu machen und allen Interessierten einen Begegnungstag zu bieten.

Ostermundigen
Einen Nachmittag lang konnten Teilnehmende und Interessierte bei verschiedenen Ateliers «Punkte sammeln». Von T-Shirt Drucken über Basteln bis Outdoor-Spiele war alles mit dabei.

Thun
Mit einem Marktstand waren die Jungwacht und der Blauring Thun den ganzen Tag im Bälliz präsent. Viele Luftballons schmückten die Strassen von Thun, begleitet von lachenden Kindergesichtern. Am Stand waren alle eingeladen, die Jubla und ihre Leitenden kennenzulernen. Symbolisch konnte man «Lebensfreu(n)de säen» und so den Leitsatz der Jubla leben.

Spiez
Am Jubla-Trail waren alle eingeladen, die Jubla zu erkunden. An einem Postenlauf konnte man verschiedene Jubla-Aktivitäten erleben.

Biel
Bei der Schnitzeljagd durch die Stadt durften Interessierte in die Welt der Jubla eintauchen. Für Hungrige gab‘s den ganzen Tag Schlangenbrot am Infostand in der Bahnhofstrasse.

Im Kanton Bern ist die Jubla nicht so stark verbreitet und deswegen leider auch nicht so bekannt wie in anderen, katholischen Kantonen. Ein Werbeanlass in diesem Ausmass sollte dazu dienen, die «Marke» Jungwacht Blauring ins Bewusstsein aller zu rücken. Langfristig erhofft man sich, dass bei der Auswahl eines Freizeitprogramms für Kinder nebst dem Fussballklub oder der Pfadi auch die Jubla von Anfang an in Erwägung gezogen wird.

Für den Anlass wurde deshalb auch Werbung auf verschiedensten Kanälen gemacht. In Zügen und in Bussen flimmerten während Wochen Hinweise. Klassische Plakatwerbung war ebenfalls in vielen Dörfern und Städten anzutreffen. Aber auch Guerilla-Aktionen wurden durchgeführt. Im Kanton Bern wurden Velosattel-Überzüge an Bahnhöfen, Schulen und anderen exponierten Standorten verteilt. Typisch Jubla, wurde auch mit Kreidemalereien auf den Anlass aufmerksam gemacht.

Mit dem Jubla Tag wurde nicht nur der Name Jubla in die Öffentlichkeit getragen, sondern auch die katholische Kirche, mit welcher die Jubla verbunden ist. Menschen, jung und alt, nehmen die Jubla wahr und wissen, dass dahinter irgendwo auch die katholische Kirche steckt. Die beste Öffentlichkeitsarbeit, die man sich wünschen kann: niederschwellig, offen für alle, jung, frisch und zwanglos.

Lia Batschelet

Weitere Informationen zu Jungwacht Blauring: www.jubla.ch / www.jublabern.ch

20. September 2017
erstellt von «pfarrblatt»
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