Maria. Jüdisch – christlich – muslimisch

Mirjam, Maria, Marjam. Als einer zentralen biblische Gestalt ist Jesu Mutter ein Heft der Zeitschrift «Welt und Umwelt der Bibel» gewidmet. Aus verschiedenen Perspektiven wird an eine mögliche historische Persönlichkeit, auf sie projizierte Symbolik bzw. die Verkörperung erstrebenswerter Tugenden herangegangen.

Archäologische Forschungen in Nazareth, Jerusalem und Ephesus versuchen, Licht in die verworrenen historischen Gegebenheiten zu bringen. Im Neuen Testament erfährt man zwar relativ wenig über Maria, dennoch wird viel und kontrovers über ihre Rolle und die daraus resultierenden Verehrungsformen diskutiert. Frühe Texte aus Christentum, Judentum und Islam verdeutlichen beispielsweise, wieso sich die Marienverehrung innerhalb der christlichen Kirche(n) vor und nach der Reformation anders gewichten konnte, belegen Hochachtung vor Maria auch im Koran und zeigen eine gewisse Übereinstimmung mit der Mittlerin Schechina in der jüdischen Kabbala auf. Ausführungen zu Dogmen über Marias Leben und Sterben wie auch über ihre herausragende Stellung in der christlichen Kunst erklären auf andere Weise, warum man bezüglich Maria eigentlich nicht gleichgültig bleiben kann.

com/ahu


Maria. Jüdisch – christlich – muslimisch Welt und Umwelt der Bibel, 4/2019
ISBN: 978-3-948219-41-3


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30. April 2020
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