Abstimmung im Pfarreisaal Christ-König

Marc Despont, Präsident der Kirchgemeindeversammlung führte routiniert durch die Versammlung. Fotos: Niklaus Baschung

RECHNUNG VERABSCHIEDET

DIE KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG DER KIRCHGEMEINDE BIEL UND UMGEBUNG HAT DIE JAHRESRECHNUNG 2020, DIE EINEN ERTRAGSÜBERSCHUSS AUSWEIST, VERABSCHIEDET.

Der mit Corona-Schutzmassnahmen (Sicherheitsabstände zwischen den Teilnehmenden; Maskenpflicht) im Pfarreizentrum Christ-König durchgeführten Kirchgemeindeversammlung wurde eine ausgewogene Jahresrechnung 2020 präsentiert. Laut Verwalter Pascal Bord wird sie von zwei Themen bestimmt: den tatsächlich einbezahlten Kirchensteuern und dem von der Corona-Pandemie geprägten Aufwand. So sind acht Prozent der erhobenen Kirchensteuern noch nicht einbezahlt; es bleibt ungewiss, ob sie noch beglichen werden. Wegen den behördlichen Einschränkungen konnten weniger Anlässe durchgeführt, was zu Sparmöglichkeiten sowohl beim Personal- wie beim Sachaufwand führte. So wurden beim Personal bestehende Vakanzen nicht ersetzt.

Die Kirchgemeindeversammlung hat mit 24 anwesenden Stimmberechtigten folgenden vom Kirchgemeinderat beschlossenen Anträgen zugestimmt: • Kenntnisnahme der Nachkredite zu gebundenen Ausgaben in der Kompetenz des Kirchgemeinderates von CHF 5’290.40. • Genehmigung des Nachkredites in der Kompetenz der Kirchgemeindeversammlung: CHF 1'248'975.38 (inkl. Übrige Abschreibungen von CHF 85'479.88 und Spezialfinanzierung für den Gebäudeunterhalt von CHF 970'235.--) • Genehmigung der Jahresrechnung 2020 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 113'025.47 und des Revisionsberichtes.

Ausgaben pro Kategorie

Wie setzen sich eigentlich die finanziellen Leistungen der Kirchgemeinde verteilt nach Kategorien zusammen? Pro Leistungsbereich ergibt sich folgendes Bild: Kultus: 10 %; Bildung: 20 %; Soziales: 11%; der grösste Teil wird für Infrastruktur (inkl. Denkmalschutz) und Organisation verwendet. Gesetzlich ist festgelegt, dass die Kirchensteuern juristischer Personen nicht für kultische Zwecke verwendet werden dürfen.

Freiwilligenarbeit

Auch im Jahr 2020 wurde in der Kirchgemeinde Biel und Umgebung viel Freiwilligenarbeit geleistet. Obwohl covidbedingt zahlreiche Veranstaltungen nicht durchgeführt werden konnten und direkte zwischenmenschliche Kontakte erschwert wurden. Geleistet wurde die Freiwilligenarbeit in 3'800 Kurzeinsätzen, 975 Halbtags- und 340 Ganztagseinsätzen. Bei der Erarbeitung des neuen Landeskirchengesetzes hatte der Kanton Bern festgestellt, dass diese Arbeit kirchlich engagierter Menschen wichtig und zentral sei für den Zusammenhalt der Gesellschaft: jeder Franken des Kantons für die Kirche produziert dort CHF 1.40 an Dienstleistungen für die Gesellschaft.

Niklaus Baschung

17. Juni 2021
erstellt von angelus
  • Pfarrblatt / Angelus