Stärkung der Diakonie

Neben dem Budget für das kommende Jahr standen auch die Genehmigung des Datenschutzreglementes, der Aufund Ausbau der Freiwilligenarbeit TriiO sowie die Legislaturziele 2015–2018 an der Sitzung des Grossen Kirchenrates im Vordergrund.

Das Parlament der Katholischen Kirche Region Bern, der Grosse Kirchenrat, traf sich am 25. November zu seiner HerbstSitzung unter der Leitung von Präsidentin Ursula Jenelten Brunner. Mit dem neuen Datenschutzreglement wurde verbindlich festgelegt, wer seitens kirchenrechtlicher bzw. staatskirchenrechtlicher Seite für die Bearbeitung datenschutzrechtlicher Fragen zuständig ist. Das ausgeglichene Budget 2016 wurde diskussionslos verabschiedet, es ist mit rund 28 Millionen Franken leicht höher als dasjenige des Vorjahres und basiert auf dem gleichen Steuerfuss von 0,207 Einheiten der einfachen Steuer.

Im Zentrum der Legislaturziele 2015–2018 steht zum einen eine klare Liegenschaftsstrategie, zum andern soll die «Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche Region Bern mit diakonischem Engagement gestärkt» werden. Ein drittes Ziel widmet sich der «Interkulturellen Pastoral».

Zudem hat der Grosse Kirchenrat dem Aufund Ausbau der Freiwilligenarbeit in der Beratungsstelle TriiO zugestimmt, indem er einen jährlichen Beitrag von 55000 Franken für die kommenden drei Jahre zustimmte. TriiO ist eine unabhängige Beratungsstelle für Erwerbslose und bietet diesen unter anderem Sozialberatungen und eine Bewerbungswerkstatt. In der Agglomeration Bern ist das Angebot von TriiO einzigartig. Seine Leistungen wurden unter anderem auch mit dem Integrationspreis der Stadt Bern 2014 gewürdigt. Finanziert wird das TriiOvon der ev.ref. und der röm.kath. Gesamtkirchgemeinde Bern sowie von weiteren Kirchgemeinden der Region Bern.

Demissionen. Aus dem Grossen Kirchenrat verabschiedet haben sich Jean-Daniel Zosso (St. Marien) und Klaus Padberg (St. Martin).

com / Jürg Meienberg / Andreas Krummenacher

25. November 2015
  • Kirche und Staat