Neu in der Finanzkommission: Eloi Essindo Okoumama. zVg

Synode vor grossen Aufgaben

Margrit Gretener und Urs Casutt kamen völlig durchnässt im Pfarreizentrum St. Antonius in Bümpliz an. Die beiden Synodalen hatten das Zentrum nicht auf Anhieb gefunden und sich im Westen Berns verirrt. Mit warmem Kaffee und ebensolchen Worten wurden sie von den Pfarreimitarbeitenden Patricia und Andreas Walpen gleichsam beschlussfähig gemacht.

Der Grund für die Anreise der beiden Oberländer war die Synode, die Parlamentsversammlung der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Bern. 63 Abgeordnete taten es ihnen gleich. Es war ein wettertechnisch idealer Tag, dieser 25. November, um sich im geheizten Pfarreisaal mit Budgetfragen und Wahlen zu befassen. Kurz und bündig: Für 2018 wird mit einem Überschuss von 118 000 Franken gerechnet. In die Finanzkommission gewählt wurde Eloi Essindo Okoumama aus dem Berner Jura. Der Vater dreier Kinder ist Ingenieur für Elektroenergie, ist umfassend gebildet und 43 Jahre alt.

Daneben wurden die Synodalen über den Loslösungsprozess der Kirchen vom Kanton informiert. 2020 soll es soweit sein. Verwalterin Regula Furrer und Synodalratspräsident Heinrich Gisler warteten mit viel Hintergrund und Berichterstattung über den Arbeitsprozess auf. Es scheinen herausfordernde Aufgabe zu sein. Synodepräsident Markus Rusch dankte für das Engagement und die Initiative der vielen Menschen, die hier mitwirken.

Die neue Präsidentin des Vereins «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen», Regula Mader, stellte zum Abschluss, quasi als Zückerchen, eben dieses Haus der Religionen vor. Ein Vorzeigeprojekt, ebenfalls im Westen Berns gelegen, an das auch die Landeskirche einen «schönen Beitrag» bezahlt.

Das Haus wurde innert kürzester Zeit zu einem Vorzeigeprojekt für den Dialog und damit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Offenbar haben das viele bemerkt, gab es letztes Jahr doch 300 Führungen. Die Ausführungen beeindruckten. Die nächste Synode findet am 8. Juni statt.

Andreas Krummenacher

Hinweis: www.kathbern.ch/landeskirche

29. November 2017
erstellt von «pfarrblatt»
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