Felix Weder-Stöckli ist Theologe, Gehörlosenseelsorger «verstehen?!» und «Filialleiter» in Münchenbuchsee. Foto: zVg

Tief durchatmen

Er liebt das Spielen und das Schwimmen und möchte gern hoch hinaus.


Von Nicole Arz

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Ihren engsten Freunden?

Sie stellen mir Fragen und teilen meine Liebe zum Spielen.

Haben Sie eine Schwäche, bei der Sie froh wären, wenn die anderen darüber hinwegsehen würden?

Ich arbeite an meinem Namensgedächtnis. Weiter habe ich eine Schwäche für schwarze Schokolade. Aber die verstecke ich nicht.

Sie sind an Ihrem idealen Ferienort. Beschreiben Sie diesen!

Ich pilgere auf dem Jakobsweg, irgendwo zwischen der Schweiz und Finisterre. In etwas mehr als einem Jahr werde ich mit neuen Sandalen unterwegs sein.

Wenn Mut im Überfluss vorhanden wäre, was würden Sie wagen?

Ich würde auf einem Seil vom Dach der Nydeggkirche über die Aare bis zur Brasserie Bärengraben balancieren. Oder etwas wagen, das zwei, drei Nummern kleiner ist.

Haben Sie ein Buch mehrmals gelesen? Wem könnten Sie es als Lektüre weiterempfehlen?

Am 17. Juni 2014 habe ich das Buch «Open Hands» von Anne Höfler von einer Frau geschenkt bekommen. «Grundlagen und Praxis des Handauflegens» lautet der Untertitel. Drei Tage später hatte ich es gelesen. Das war am Anfang meines Weges mit dem Handauflegen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Wie beruhigen Sie sich, wenn es einmal richtig Ärger gegeben hat?

Ich atme tief durch, übe Shibashi oder schwimme im Bielersee. Schwimmen hilft mir auch bei hohen Wellen oder tieferen Temperaturen.

 

Die Serie 2020 im Überblick

13. Mai 2020
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 11
  • Pfarrblatt / Angelus