Es hat nie aufgehört, das Leiden, Quälen und Töten in der Welt. Die Christenheit kennt einen Tag, an dem diese menschlichen Abgründe beklagt, ja angeklagt werden und an dem die Geschundenen im Zentrum stehen. Der Karfreitag. Mit einer Geschichte, die in alle Abgründe einen Grund der Hoffnung legt. Wer die Geschichte nicht kennt, hat hier Gelegenheit dazu, sie kennenzulernen. Foto: BY, Keystone

Viermal Hallelujah mit Leonard Cohen!

Ostern ist mehr als ein freier Tag. Nur, kennen wir Inhalt und Sinn der Ostertage noch? Statt über fehlendes Wissen zu schimpfen, werden wir in dieser Ausgabe aktiv. Wir haben den Rätselmeister Edy Hubacher, der auch das Kreuzworträtsel in der interreligiösen Zeitung «zVisite» kreiert, gebeten, uns ein Passionsspiel zu entwerfen, mit dem Familien, Singles, Freundeskreise spielerisch Leiden, Tod und Auferstehung des Jesus von Nazaret erleben können. Edy Hubacher entschloss sich, zusammen mit dem Illustrator «Schlorian» ein «Leiterlispiel» zu gestalten. Er schreibt dazu: «Wir begehen miteinander den Leidensweg Jesu, unverkrampft und respektvoll. Wir entdecken zwölf Stationen des Kreuz- wegs, der von der kurzen Triumphstrasse über die lange Via Dolorosa zum hohen Ziel führt.» Ich habe unsere Familie zusammengetrommelt und wir haben gespielt. Es war eine eigentliche Überraschung, mehr als ein Spiel. Das Vorlesen der Episoden aus der Passionsgeschichte löste Erinnerungen an Schule und Religionsunterricht aus, die Aufgabenstellungen waren witzig, herausfordernd und besinnlich zugleich und die Musik zudem ein Genuss.

Wie das alles zusammenkommt? Sie erleben es, falls Sie sich die Zeit nehmen, das Spielfeld und die Regeln auszudrucken, sich ein paar Mitspieler zu suchen und loszuwürfeln. Es lohnt sich. Denn Ostern sind mehr als freie Tage.

Jürg Meienberg

HIER GEHTS ZUM SPIEL

5. April 2017
erstellt von «pfarrblatt»
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