Doris Stucki, Leiterin Diakonie der Caritas Bern. Fotos: zVg

Weil alles seine richtige Zeit hat...

Generationenwechsel im Bereich Diakonie bei Caritas Bern

von Doris Stucki, Leiterin Diakonie der Caritas Bern

 

Vor acht Jahren nahm ich die Arbeit bei Caritas Bern auf. Mit Präsenz an kirchlichen Veranstaltungen, Feiern, Tagungen und bei Referaten nutzte ich die Gelegenheit, auf Angebote der Caritas Bern für Menschen in Armut und belasteten Lebenssituationen hinzuweisen und Bedürfnisse kennen zu lernen. Als Beispiel stellte ich die Caritas Märkte, die «mit-mir»- Patenschaften, Migration & Alter, die KulturLegi und weitere neue Angebote vor.

Mit der Sensibilisierung für die Armut in der Schweiz setzten beispielsweise Anlässe wie der Caritas-Sonntag, die Mitwirkung von Jugendlichen in den Caritas-Märkten und die Illuminationen «Eine Million Sterne» in ländlichen Regionen Akzente. Mit Tagungen für kirchliche Fachpersonen aus unterschiedlichen Professionen wurde der Diakonieaustausch angeregt und gepflegt sowie das Verständnis für Diakonie in seiner Vielfalt thematisiert.

In der interkonfessionellen und diözesanen Gremienarbeit galt der Blick dem gesellschaftlichen Wandel, den sozialen Brennpunkten und den dafür notwendigen Handlungsoptionen. Im Austausch und in der konkreten Zusammenarbeit mit kirchlichen Partnerinnen und Partnern und weiteren sozialen Akteuren entstanden neue Angebote, Strukturen oder Grundlagen. Für den zweiten Schwerpunkt, die Freiwilligenarbeit, konzipierte ich neue Einführungsveranstaltungen und erweiterte in Kooperation mit kirchlichen und nicht kirchlichen Partner*innen die Bildungsangebote.

Diese Veranstaltungen ermöglichten den direkten Kontakt mit den Menschen, die mit anderen zusammen unterwegs sind und erfreuten mich stets. Einiges blieb nach Aussen hin unsichtbar, doch, so wünsche ich mir, weiterwirkend. Ich danke allen herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit, um «Diakonie mit Aufwind» zu stärken, für alle Begegnungen und den Austausch.

Es waren spannende und schöne Jahre! Meine Kollegin, Silja Wenk, arbeitet bereits seit 2018 als Leiterin Freiwilligenarbeit bei Caritas Bern. Neu wird sie auch die Ansprechperson für Fragen zur Diakonie sein. Ich wünsche ihr Freude und Inspiration für dieses Engagement.

 


Ich freue mich auf die Herausforderung, die vielfältigen Themen von Doris aufzunehmen und weiter zu gestalten. Ganz besonders freue ich mich auf alle zukünftigen Begegnungen – sei es am Anlass «Eine Million Sterne», beim Besuch einer Weiterbildung für Freiwillige, an einem runden Tisch, bei einem gemeinsamen Projekt oder im persönlichen Gespräch.
Silja Wenk

 

 

27. November 2019
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 25
  • Pfarrblatt / Angelus