Afi Sika Kuzeawu am Kontrabass. Foto: zVg

Wir sind da – auch wenn das Haus geschlossen ist!

Zu unseren Lieblingsformaten gehören die «Reflexe am Mittag». Sie bringen jeweils zwei der Religionen, die im Haus vertreten in einen profilierten Dialog, die Improvisationsmusik bezaubert regelmässig und der anschliessende interreligiöse Stammtisch mit seiner offener Diskussion zum Gehörten gibt allen Anwesenden die Gelegenheit, sich einzubringen.

Der hoch vorbereitete erste Teil mit seiner klaren Choreographie steht im lockeren Gegenüber zum ayurvedischen Mittagsbuffet und seinen immer neu überraschenden Gesprächsgängen.

Leider ist das Haus der Religionen – Dialog der Kulturen und auch sein Restaurant coronabedingt auch im Februar noch geschlossen. Ein Treffen mit Publikum, ein gemeinsames Essen, all das ist nicht möglich zur Zeit. Dennoch geben wir nicht auf mit den Reflexen am Mittag!

Wir haben die vergangenen Monate genützt, um an einer filmischen Variante zu feilen. Dabei gab es auch einige missglückte Versuche, holprige Montagen, live-Filmaufnahmen mit übersteuertem Ton und im Gegenlicht kaum erkennbaren Gesichtern. Aber unterdessen haben wir eine gute Möglichkeit gefunden, zeichnen die Reflexe auf, ohne Publikum, aber im Haus der Religionen, und veröffentlichen später das fertig geschnittene Filmprodukt.

Für die Februar-Reflexe wird Zeinab Ahmadi einen Text aus islamischer Tradition mitbringen, Henri Mugier reagiert darauf aus jüdischer Perspektive, und Afi Sika Kuzeawu steuert die Musik auf ihrem Kontrabass bei. Auf das gemeinsame Mittagessen müssen wir leider noch etwas warten. Aber wir empfehlen ab 24. Februar einen Blick auf unseren Youtube-Kanal zu werfen!

8. Februar 2021
erstellt von «pfarrblatt»
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