Begegnung, Dialog und Austausch sind eine Vorraussetzung für den Frieden. Bild: Pia Neuenschwander

Zeit für Frieden - an der Nacht der Religionen

Am 11. November ist es wieder so weit: Bereits zum 10. Mal findet in Bern die Nacht der Religionen statt. Unter dem Motto «Zeit für Frieden» gibt es in der ganzen Stadt Veranstaltungen, die zu Begegnungen und zum Entdecken einladen.


Die Fachstelle Kinder & Jugend hat sich dieses Jahr mit dem Service Civil International (SCI) zusammengefunden, einer Organisation, die unter dem Motto «Volunteering for Peace» internationale Freiwilligeneinsätze organisiert.

Im Zirkuswagen

Wir fahren mit dem Zirkuswagen auf den Waisenhausplatz und laden alle ein, sich über Friedenseinsätze zu informieren und an der Living Library im Zirkuswagen teilzunehmen. In der Living Library erzählt ein «menschliches Buch» seine Lebensgeschichte, und die Gäste können sich im direkten Gespräch mit den Themen Dialog und Friedensarbeit auseinandersetzen.
Die Living Library findet jeweils um 19.30, 20.00, 21.30 und 22.00 statt. Die Platzzahl im Zirkuswagen ist beschränkt.
Reservationen sind an louise.graf(at)haus-der-religionen.ch möglich.

Schlangenbrot

Auch vor dem Zirkuswagen bietet sich die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Ab 19.00 sind alle Besucher und Besucherinnen der Nacht der Religionen, aber auch alle PassantInnen eingeladen, einen Moment auf dem Waisenhausplatz zu verweilen.
Die Fachstelle Kinder & Jugend bietet Ihnen einen Becher heissen (alkoholfreien) Punsch an, und wir freuen uns, wenn Sie sich an die wärmende Feuerschale stellen und einen Moment bleiben. Wer will, kann sich auch ein Schlangenbrot am Stecken braten – mitten in der Stadt!

Gewaltlosigkeit konkret

Neben der Fachstelle Kinder & Jugend engagiert sich die katholische Kirche auch andernorts an der Nacht der Religionen.
Die Fachstelle Kirche im Dialog ist im Vorbereitungsteam für den Gesamtanlass. In der Dreifaltigkeitskirche setzen sich Vertreterinnen und Vertreter des Interkulturellen Buddhistischen Vereins, der Sikh-Gemeinde und der römisch-katholischen Pfarrei mit «Gewaltlosigkeit – konkret» auseinander.
In der Pfarrei Antonius in Bümpliz gibt es islamisch-reformiert-katholische Perspektiven auf Geschichten vom Frieden zu hören.

Immer zu zweit

So zeigt sich die Überzeugung, dass Begegnungen, Dialog und Austausch eine Voraussetzung für Frieden sind, auch in der Organisation der diesjährigen Nacht der Religionen. Denn es sind immer mindestens zwei Religionsgemeinschaften/Institutionen, die zusammen eine Veranstaltung organisieren.

Louise Graf

Fachstelle Kinder & Jugend  
Nacht der Religionen

1. November 2017
erstellt von «pfarrblatt»
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