Kleber an einer Laterne in Bern. Foto: Andreas Krummenacher

Zusammen

Staat und Privatwirtschaft sind
immer schon verhängt und
ver­bunden.

Der Staat kann öffentliche Auf­gaben
wahrnehmen aus Mitteln aus der
Privatwirtschaft.

Die Privatwirtschaft profitiert von
Rahmenbedingungen, Investitionen
und Forschungsgeldern, welche die
öffentliche Hand zur Verfügung stellt.

Ziel wäre es, dass dieses Miteinander
so gestaltet ist, dass es allen zugutekommt
und nicht nur
ein paar wenige davon profitieren.
Ziel wäre es, dass dieses Zusammen
so geregelt ist, dass es langfristig angelegt ist
und nicht nur
bis zur nächsten Aktionärsversammlung
oder bis zu den nächsten Wahlen.

Während der Corona-Pandemie
fliessen viele staatliche Mittel
in ­Unternehmen.
Das Miteinander von Staat und ­Privatwirtschaft
zum Wohl aller zeigt sich da,
wo Regierungen ihre Unterstützung
an Bedingungen knüpfen:
Zum Beispiel, dass Fluggesellschaften, 
die Unterstützungen erhalten wollen,
sich auf Umweltstandards zu verpflichten haben.
Zum Beispiel, dass Unternehmen,
die Unterstützung bekommen ­wollen,
sich verpflichten,
nicht mit Unternehmenskonstrukten
Steuern zu umgehen.

Das hat nichts mit staatlicher
Planwirtschaft zu tun,
das hat nichts
mit unrechtmässigen Eingriffen zu tun,
sondern ist Ausdruck
einer globalisierten Welt,
welche Spielregeln braucht
zum Wohl aller.

Felix Klingenbeck

«Wortimpuls im Überblick»

13. Januar 2021
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 2
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