An der nationalen Friedensdemo vom April 22 in Bern liefen auch Vertreter:innen der Religionsgemeinschaften mit. Foto: Sylvia Stam

Kirchen laden zum Friedensgebet ein

Anlass ist der Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar

Am 24. Februar ist der erste Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die christlichen Kirchen der Schweiz laden darum zu einem Friedensgebet nach Bern ein. Sie rufen ausserdem dazu auf, schweizweit vor Ort zum gleichen Zeitpunkt Friedensgebete durchzuführen.

Unter dem Titel «Gemeinsam für den Frieden» laden verschiedene christliche Kirchen und Gemeinschaften zu einem Gebet ein. Dies teilt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AGCK) mit. Das Gebet ist für alle Interessierten offen. Mit dem Gebet wollen die Kirchen ein Zeichen der Solidarität setzen mit den Menschen, die vom Krieg betroffen sind. Das Gebet findet am 24. Februar, 16 Uhr im Berner Münster statt. An der Gebetsfeier nehmen laut Mitteilung auch Nationalratspräsident Martin Candinas (Mitte/GR) und Vertreter:innen der ukrainischen Gemeinden in der Schweiz teil,

Schweizweit Friedensgebete vor Ort

Die AGCK regt dazu an, dass zum gleichen Zeitpunkt schweizweit ähnliche Anlässe stattfinden sollen. Sie ruft daher Kirchgemeinden, Pfarreien, Gruppierungen, Bewegungen und Gemeinschaften dazu auf, über diesen nationalen Anlass zu informieren und lokal einen Anlass durchzuführen. Die Arbeitsgemeinschaft wird dazu noch liturgische Abläufe und Texte zur Verfügung stellen, damit die Friedensgebete in einem vergleichbaren Format durchgeführt werden können.

Zur Arbeitsgruppe des Friedensgebets gehören Claudia Haslebacher (EKS, Koordination), Generalvikar Pierre-Yves Maillard (Präsident der AGCK), Emmanuel Pittet (Centre romand de pastorale liturgique) und Gunda Brüske (Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz). (sys)

aktualisiert: 18.1.23