Unsere Pfarreiprojekte

Pfarreiprojekte

In den Gottesdiensten nehmen wir jeweils eine Kollekte auf. Geld, das anderen Menschen bessere Lebensmöglichkeiten schafft.

Wir unterstützen grössere kirchliche Hilfswerke in ihrer Arbeit wie Fastenopfer, Caritas Schweiz, missio, Brücke, SKF- Elisabethenwerk, welche dadurch, dass sie über mehr Mittel und Personal verfügen, in bestimmten Bereichen mehr bewirken können als kleinere Initiativen.

Wir unterstützen zudem während mehreren Jahren auch 3 bis 4 kleinere Projekte. Eine Person, welche persönlich immer wieder Kontakt zu den Projektverantwortlichen hat oder das Projekt vor Ort besucht oder leitet, schreibt einen kurzen Bericht oder informiert regelmässig in einem Gottesdienst.
Die Hauptversammlung der Pfarrei wählt immer wieder ein neues Projekt, wenn ein anderes abgeschlossen werden kann.

Pfarreiprojekt Bolivien

Seit über 30 Jahren arbeitet Schwester Lucy Näf auf dem Land im Gebiet von Santa Cruz.:
„Ihr sollt sein wie ein Fenster, durch das Gottes Güte in die Welt hinein leuchten kann“ (Edith Stein) schrieb sie in einem ihrer Rundbriefe und weiter:
„Bolivien ist ein Land zwischen Bangen und Hoffen.
Dank Ihrer „Mitsorge“ dürfen wir hier Gottes Güte verkünden …“

Schwester Lucy Näf hat ausschliesslich für die Ärmsten eine Krankenstation und vor kurzem ein Labor für gezielte Diagnose aufgebaut. Sehr erfreulich ist, dass in all den Jahren einige Einheimische zu ÄrztInnen und Krankenschwestern ausgebildet werden konnten. Ein Arzt, eine Ärztin und 4 Krankenschwestern arbeiten bereits mit und haben Verantwortung übernommen für die Betreuung der Kranken, die täglich aus ihren Dörfern zu Fuss kommen und nichts oder mit Naturalien zahlen.

Dankesbrief 2017

Pfarreiprojekt Brasilien

Die „Gemeinschaft der DienerInnen Mariens vom Herzen Jesu“ ist eine neue Gründung einer kontemplativen Gemeinschaft mit einem weiblichen (2001) und einem männlichen Zweig (2009) im Nordosten Brasiliens. Der Erzbischof Dom Marcelo Pinto Carvalheira hat die Gemeinschaft offiziell anerkannt.
2006 wurde die Kirche eingeweiht, die in drei Jahren auf dem Gelände des Mutterhauses in Granja Paraíso, Paraiba, erbaut wurde.

Die Anbetung der Liebe Jesu in der Hl. Eucharistie und das Gebet stehen im Zentrum und schenken die Kraft für das konkrete Engagement zum Wohle aller. Daher gehört zu jedem Haus eine Kapelle.
Inzwischen sind einige Schwestern als Missionarinnen in Italien, Kolumbien, Ruanda und Portugal tätig.

Aktivitäten in Granja Paraíso, Paraiba:

  • Hausbesuche in Dörfern
  • weitere Besuche in Krankenhäusern und Gefängnissen
  • Einwöchige Begegnungstage 2x pro Jahr (Im Januar 2014 mit ca. 1800 Teilnehmenden)
  • Evangelisation und Gebet in Schulen (in Absprache mit den Schulleitungen)
  • Aufnahme von armen und kranken Kindern und Erwachsenen aus abgelegenen Dörfern im Haus vom Kinde Jesu:
  • Aufnahme und Erziehung von Minderjährigen unter Vormundschaft
    Aufnahme von Prostituierten, Ermöglichung einer Berufsausbildung im Haus des Guten Hirten 
  • Ein Haus für Drogenentzug auf dem Land
  • Kräutergarten mit Labor für Naturmedizin (für die Gemeinschaft und die Armen, die sich keine teure Medizin leisten können)
  • Etc.

Die Gemeinschaft bedankt sich bei allen, die durch ihr Gebet und ihre Gaben zu ihrem Werk beitragen.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.comunidadesmcj.org.br/

Pfarreiprojekt Haiti

„Restavecs“ werden die circa 300‘000 Kinder in Haiti genannt, welche nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen. Sie kommen aus armen Familien auf dem Land und werden in Familien in der Stadt platziert. Die Eltern hoffen, dass ihre Kinder so dem Elend entfliehen und eine Schule besuchen können. Die wirtschaftliche Lage der Gastfamilien ist aber oft ebenso desolat wie diejenige der Ursprungsfamilie. Die wenigsten Kinder treffen es gut und werden in der neuen Familie wie deren Kinder behandelt. Oft werden sie als Hausangestellte oder gar als SklavInnen gehalten, sind unterernährt, dürfen nicht zur Schule und keinen Kontakt zu ihrer Familie auf dem Land haben. Viele erleiden zudem regelmässig physische und sexuelle Gewalt.  

70% der „Restavecs“ sind Mädchen; sie werden  auf die Strasse gestellt, wenn sie schwanger werden. Haben sie Glück, finden sie eine Anstellung als Hausangestellte, sonst aber landen sie in der Kriminalität oder der Prostitution. Die Knaben werden nach Ende der Kindheit zurückgeschickt.  

Das Foyer Maurice Sixto in Port-au-Prince wurde von Pater Miguel Jean-Baptiste gegründet. Es bietet den KindersklavInnen psychologische Hilfe sowie Erziehung, Bildung und vielfältige Freizeitangebote an. Es richtet sich an 4- bis 18-Jährige, vor allem an Mädchen und junge Frauen. Ziel ist es, den ausgegrenzten Kindern und Jugendlichen die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Zudem engagiert sich Pater Miguel dafür, die Mentalität auch der gehobenen Gesellschaft zu ändern, welche die Kinderarbeit im eigenen Haus als selbstverständlich anschaut. 

„Les Amis d’Haiti“ sind eine Gruppe aus der waadtländischen und freiburgischen Broye um Pater Miguel Jean-Baptiste, der in Fribourg einen Teil seines Theologiestudiums absolviert hat. Zurzeit arbeitet er in seinem Heimatland, um die Lebensbedingungen der Ärmsten zu verbessern, vor allem jene der KindersklavInnen. Seit 1989 organisiert dieser Verein u. a. Konzerte, Märchenabende und Ausstellungen,  um die haitianische Kultur und die Arbeit von Pater Miguel Jean-Baptiste bekannt zu machen und Geld zu sammeln für dessen Arbeit in Haiti. 

www.amishaiti.ch/