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Bildquelle: Pixelio.de, Lupo

Corona-Ausnahmesituation

Rückblick auf die Zeit der «Corona-Ausnahmesituation

Was war? Was bleibt? Was kann weg?

Was hat Sie/dich beschäftigt während des Corona-Ausnahmezustandes?
Was wurde für Sie/dich persönlich in den vergangenen Wochen «systemrelevant»?

Jedes von uns hat seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht in dieser speziellen Zeit. Vier Frauen teilen uns ihre Gedanken und Erfahrungen mit.

«Keine Schule»
Das war das erste, was mir durch den Kopf ging, als das alles anfing. Ich muss nicht den ganzen Weg mit den ÖV hin- und zurückfahren und kann in Pyjama lernen. Wie im Paradies, dachte ich mir. Aber jetzt musste ich feststellen, dass der Präsenzunterricht viel einfacher war als das digitale Distanzlernen. Ich hatte das Gefühl, dass wir viel mehr Aufgaben erhalten haben als sonst. Arbeit hatte ich nicht im Homeoffice – Zum Glück, sonst wäre ich nie aus dem Haus gegangen.

«Wie schön, heute darf ich wieder ins Büro!»
Als alleinstehende Person ein Wochenende zu Hause verbringen war nicht immer einfach. Da freute ich mich ... lesen Sie weiter

«Ab Morgen bleibt das Geschäft zu»
Das war ein Schreck - mein Coiffeur-Geschäft bleibt geschlossen und damit keine Einnahmen, um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Die Zwangspause habe ich für Weiterbildung genutzt und mich als Taxifahrerin zur Verfügung gestellt. Ich war froh, als ich Ende April wieder öffnen durfte. Von meinen Kund*innen habe ich viel Solidarität erfahren, das war schön - zu spüren, dass ich von der Gemeinschaft getragen werde. Kathrin

«Bleiben Sie zu Hause! Als über 80-Jährige sind Sie besonders gefährdet.»
Ich fühle mich zwar gesund. Eine Ansteckung mit dem Corona-Virus wäre für mich kein Unglück, aber andere anstecken möchte ich nicht. Also halte ich mich an die Weisung... lesen Sie weiter

24. Juni 2020