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„Maria von Magdala" aus dem MISEREOR-Hungertuch "Biblische Frauengestalten - Wegweiser zum Reich Gottes" von Lucy D'Souza-Krone © MVG Medienproduktion, 1990

Gleichberechtigung. Punkt. Amen.

Am 22. September feiern wir VOR der Kirchentür von St. Josef Gottesdienst.

Wir feiern vor der Tür, um darauf hinzuweisen, dass es in der Kirche noch keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern gibt.
Wir feiern am 22. des Monats, weil Maria von Magdala am 22. Juli ihr Fest im liturgischen Kalender der Kirche hat.

An Maria von Magdala zeigt sich besonders deutlich, was Gleichberechtigung in der Kirche bedeutet und was noch aussteht. Maria ist die «Apostelin der Apostel». Sie hat als erste die zentrale christliche Botschaft von der Auferstehung verkündigt.
Aber daraus ist in der Kirche keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern bei der Verkündigung entstanden. Bis heute nicht.
Die Feiern vor der Kirchentür wollen das bewusst machen.

Seit 2019 werden im Aargau Gottesdienste vor der Kirchentür regelmässig gefeiert. Jetzt wollen wir in Bern und Umgebung einen Anfang setzen.

Am 22. September feiern wir um 18.00 Uhr den Gottesdienst vor der Kirchentür St. Josef in Köniz. Gestaltet wird der Gottesdienst von den Theologinnen Ute Knirim und Christine Vollmer (Pfarrei St. Josef Köniz), Karin Gündisch (Pfarrei St. Mauritius Bern), Edith Zingg (Pfarrei Guthirt, Ostermundigen) und Judith von Ah (Pfarrei St. Johannes, Münsingen).

Alle sind herzlich eingeladen. Anschliessend wird ein Imbiss angeboten.

 

27. August 2021