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Wir feiern ...

Feiern unter den veränderten Umständen

Seit Pfingsten haben wir - in einer ersten Phase - unsere Gottesdienste wegen Corona bewusst ohne Eucharistie bzw. Kommunion gefeiert. Das Wort Gottes bekam dafür mehr Raum; auch war mehr Zeit für Stille, für Musik und andere Elemente.

Nun treten wir in eine weitere Phase, aber damit nicht einfach zurück zum Bisherigen. Wir feiern wieder Eucharistie und Kommunionfeiern, doch für uns LiturgInnen waren die Wortgottesfeiern eine neue, gute Erfahrung – und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Darum möchten wir auch in Zukunft gelegentlich einen Sonntagsgottesdienst anders gestalten, z.B. die Segensfeier zum Schulbeginn.

Die Ankündigung wird jeweils dem Pfarrblatt zu entnehmen sein. Diese für die Pfarrei neue Art von Gottesdiensten wurde aus der Not geboren – jetzt darf sie sich in der ruhigeren Zeit entwickeln. Wir freuen uns weiterhin über positive und auch kritische Rückmeldungen! Danke für’s Mitdenken, Mitgestalten!

 

 

Zu den Wortgottesfeiern schreibt Josef Kuhn:

"Gottesdienst-Gemeinschaft
Als Christen versammeln wir uns immer wieder zu einer gemeinsamen Feier auf Grund des Versprechens Christi: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". Da Christus sich in Einheit mit Gott verbunden sieht, ist eine solche Feier im wahrsten Sinne des Wortes: Gottes-Dienst. In der katholischen Kirche entwickelte sich zudem die Tradition, den gemeinsamen Gottesdienst mit der Eucharistiefeier zu verbinden. Die Mahlgemeinschaft ist ein sichtbares Zeichen des Glaubens unserer Verbundenheit mit Gott. So verkünden wir, wie Paulus sagt, den Tod und die Auferstehung Christi."

 

 

Wir werden auch weitere Hygienemassnahmen umsetzen:

  • Die Anzahl Plätze in den Kirchen Ittigen und Ostermundigen wurde massiv reduziert. Wir hoffen, dass es trotzdem genügend Plätze gibt, und wir keine Anmeldeformalitäten einführen müssen.

  • Der Gemeindegesang wird reduziert. Das heisst, dass wir vorerst weniger singen werden, dafür unsere MusikerInnen mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben.

  • Und leider müssen wir vorerst auch auf den Pfarreikaffee verzichten.

  • Händedesinfektionsmittel steht zur Verfügung. Wer andere und sich schützen will, soll sich nicht scheuen, eine Maske zu tragen.

 

Weitere Informationen zu Gottesdiensten und die Vorgaben des BAG und der Schweizerischen Bischofskonferenz  finden Sie hier.

 

 

 

20. März 2020