Corona-Pandemie (COVID-19)

Gottesdienst Pfingsten im Internet

Quelle: Pixabay

Pfingsten - das Geburtsfest der Kirche. Auch in diesem Jahr ersteht die Kirche quasi neu an Pfingsten. Denn es ist seit langem wieder möglich, miteinander Gottesdienst zu feiern. An Pfingsten feiern wir die Kraft Gottes, die uns Mut macht und Vertrauen in die Zukunft gibt, die uns begreifen lässt, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Gerade in dieser Zeit der Pandemie ist Pfingsten ein ganz wichtiges Fest, das uns Ausdauer und Geduld schenken will, damit wir nicht verzweifeln und uns selber nicht aufgeben. Der christliche Glaube hat viele schwierige Zeiten erlebt - auch Zeiten innerer Stürme. Das Feuer und der Sturm Gottes geben uns Kraft, machen aber auch unruhig, damit wir mit dem Erreichten nicht zufrieden sind und noch einen Sinn in der Zukunft sehen.

Unseren Pfingstgottesdienst können wir leider wegen Krankheit nicht öffentlich feiern. Aber Sie können ihn am Bildschirm mitfeiern. Am 7. Juni, am Fest Dreifaltigkeit, können wir uns dann im gemeinsamen Gottesdienst in Lengnau wiedersehen.

Anne Frank Video Tagebuch

Quelle: EKD

Vor 75 Jahren wurde Europa vom Nationalsozialismus befreit. Auch der war wie eine Seuche. Und die könnte uns heute wieder drohen, wenn wir uns nicht davor schützen. Vieles von dem, was damals geschah, können wir uns kaum vorstellen. Was Anne Frank als 14-16-jähriges Mädchen im Hinterhaus an der Prinzengracht in Amsterdam während zwei Jahren erlebte, ist unglaublich und doch wahr. Es gibt uns einen Einblick, zu was Menschen fähig sein können. Vergessen wir das nie!

Das Videotagebuch ist auf holländisch mit deutschen Untertiteln. Sie finden es hier!

Und zum Online-Museum an der Prinzengracht geht es hier (u.a. mit einem virtuellen Rundgang durch das Haus und die Wohnung der Familie Frank).

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Digitales Abendlob

Quelle: Pixabay

Das Bistum Mainz hat ein ganz besonderes Abendlob ins Netz gestellt - Corona sei Dank. Aber schauen Sie selbst: Abendlob digital und vernetzt.






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Kerzen im Fenster am Donnerstagabend

Die beiden grossen Schweizer Kirchen (katholisch und reformiert) laden dazu ein, jeden Donnerstag um 20 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und mit einem Gebet (z.B. dem Vaterunser oder gemäss Vorlage des Liturgischen Institutes) zu begleiten.

Das wäre ein starkes Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität mit den Kranken und Sterbenden, den Ärzten und dem Pflegepersonal, den vielen amtlichen und ehrenamtlichen Helfern, der Polizei, den VerkäuferInnen und Logistikern in allen Grundversorgungsbetrieben, aber auch den Verantwortlichen in Bundesrat, BAG und den Kantonsregierungen, den Verwaltungsangestellten, und mit den Nachbarn, die Hilfe brauchen oder Hilfe leisten.

Herzlichen Dank, dass Sie dabei sind.

Ihr Pfarrer Schmitt

Fürbittgebet

Quelle: Pixabay

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger, barmherziger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben,
dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.


© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz (www.liturgie.ch)






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Gedanken, Texte, Gebete, Gottesdienste, Predigten

Quelle: Fastenopfer

Zu Grunde gehen als Hoffnungskraft

Unser gemeinsames Wohnen im Schöpfungshaus
ist zerbrechlich und frag-würdig geworden
wir sind auf uns selbst zurückgeworfen
schonungslos konfrontiert mit der Härte des Lebens

In der Achterbahn der Gefühle
wechseln sich Angst und Vertrauen ab
dunkle Gedanken wollen uns isolieren
in der Panik vor dem Zugrunde gehen

Der erfahrene Wegbegleiter aus Nazareth
bestärkt uns in seiner Trotzdem-Hoffnung
unserem Dasein endlich auf den Grund zu gehen
weil die Würde allen Lebens uns verbindet

Verletzlich und aufgehoben im goldenen Lebenskreis
buchstabieren wir das Leben neu
bleiben nicht fixiert auf unsere Einschränkungen
sondern ent-wickeln eine beherzte Solidarität

Grund-legend in unserem Zusammensein
ist eine neue Wirtschaftsordnung
die Menschen nicht in die Flucht treibt
die Ökologie und Ökonomie nicht mehr trennt

Äusserlich wird unser Zusammensein heruntergefahren
innerlich kann es durch unseren Bewusstseinswandel
eine längst not-wendende Lebensqualität fördern
in der Dankbarkeit und Mitgefühl wachsen können

Manchmal feiern wir ganz unerwartet
sogar mitten in der Krise ein Fest der Auferstehung
Ängste und Verlorenheit werden aufgeweicht
und ein Vertrauen in die Liebe ist da

Pierre Stutz

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Pfarreilogo

Pfarramt St. Martin Pieterlen
Bassbeltweg 26
2542 Pieterlen

Tel. 032 377 19 55
Dienstag von 9 - 11 Uhr
pfarramt(at)kathpieterlen.ch