Wenn der Herbst seine bunten Farben verliert, die Bäume ihre Blätter fallen lassen, die Nächte spürbar länger und die Tage kühler werden, dann geht das nicht spurlos an uns Menschen vorbei.
Wir ahnen, dass alles Leben hier auf unserer Erde vergänglich ist. Es ist die Zeit, der Verstorbenen zu gedenken und die Heiligen und alle, die uns Vorbilder waren und sind, zu ehren.
Besinnung und Spass
Rund um den doppelten Feiertag von Allerheiligen und Allerseelen (1. und 2. November) hat sich ein vielfältiges Brauchtum entwickelt, vom Gang auf den Friedhof bis zum «Räbeliechtli».
Einige Bräuche sind durchaus umstritten, etwa Halloween am Vorabend von Allerheiligen. Von Irland ausgehend ist Halloween über die USA nach Europa zurückgekehrt und breitet sich seit einigen Jahren bei uns aus, invasiv, wie manche meinen.
Ist Halloween mehr als Grusel, Klamauk und Kommerz?
Von Angst bis Übermut
Interessant ist, wie sich in den Ritualen und Bräuchen dieser Jahreszeit Religiöses und Säkulares mischt. Ihnen liegt offenbar etwas zutiefst Menschliches zugrunde. Die verschiedensten Gefühle und Lebenseinstellungen werden angesprochen: Angst, Unsicherheit, Trauer, aber auch Hoffnung, Lebensfreude, Übermut.
Von Geisterbahn bis Gottesdienst
Das weite Feld, das sich hier öffnet, ist für die Kirchen Bern Nord Anlass genug, eine Themenwoche zu «Heiligen und Geistern» zu veranstalten.
Das Programm ist vielfältig; für Klein und Gross ist etwas dabei. Es erwartet Sie ein Filmabend, eine Geisterbahn, Konzerte, eine Kunstausstellung, ein Sofagespräch, besondere Gottesdienste.
Das Detailprogramm finden Sie auf dem Flyer (siehe unten) sowie auf der Website Kirchen Bern Nord.
Wir laden herzlich dazu ein!
- Flyer Ökumenische Themenwoche rund um Halloween 2026pdf · 6768 kb