Mit dem Einzug des Tourismus im Berner Oberland Ende des 19. Jahrhunderts stieg das Bedürfnis nach katholischen Gottesdiensten im reformierten Gebiet.
Seit 1898 feierte der Thuner Pfarrer Charles Albert Cuttat (1847–1932) mit den Kurgästen. Schliesslich bewirkten der Thuner Pfarrer Alphonse Feune sowie der Kurgeistliche Jaquetin-Jouberty aus Genf, dass in Gstaad eine Kirche gebaut und 1930 fertiggestellt wurde.
Am 20. Juli 1930 weihte sie Bischof Joseph Ambühl ein. Neun Jahre später anerkannte der Grosse Rat von Bern die Pfarrei an. Sie gehörte vorerst zur neu geschaffenen Kirchgemeinde Spiez.
Mit der Aufteilung der Kirchgemeinde Spiez durch den Grossen Rat 1972 wurde die heutige Kirchgemeinde Gstaad per 1. Januar 1973 konstituiert.