Kontemplation

Ein ökumenisches Angebot - In Stille vor Gottes Gegenwart. 

Kontemplation:  Dienstag, 15. Sept., 19.30-20.30 Uhr in der Kapelle.                                   Liebe lesende Menschen, Gedanken nach einem kürzlichen Tagestext.  

HEUTE! «Jesus  ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen, reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er öffnete sie und fand die Stelle: «Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe, damit….  !» Dann schloss Jesus die Buchrolle, und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er ihnen darzulegen: HEUTE hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. (Luk.4, 16-30

 

Heute! Das wäre nach unserer menschlichen Rechnung vor 2000 Jahren, oder eben: Heute, (da es uns begegnet)!  Jesus  spricht die heilvollen Verheissungen aus, welche die Propheten versprochen hatten, als Froh-Botschaft. Heute! Beinahe zucke ich zusammen, wenn mich dieses «Heute» einholt.. Habe ich wirklich hingehört? Nehme ich diese Verheissung wirklich wahr und ernst? Heute?                                                                            

Im Wort «Heute» steckt etwas Besonderes: Gott erfüllt sein Versprechen. Und er tut   es HEUTE!  Wir erinnern uns: Israel hat keinen andern Namen für Gott als- «Ich bin der ICH-BIN-Da!» Und das : HEUTE!  Auch in unserm kleinen Heute.

Das ist Gottes einladende Gegenwart!  Das Wort Seiner Gegenwärtigkeit gilt noch immer! Für Menschen von heute, für uns, für mich- und das heute!.

Gottes Gegenwart wird überall gegenwärtig, wo sie eingeladen wird. Die Einladung wird Realität, wo Menschen sich von dieser Gegenwart erfassen lassen. Und diese Einladung des Herrn gilt!  Jetzt im Moment, heute.

Ich bin  eingeladen, mit Ihm in Beziehung zu treten, und es zu bleiben. Heute- auch  in unserer Realität des 21.Jahrhunderts.  In jedem Moment, an jedem Tag ist Gott  neu nahe. Seine Kraft  möge bewirken,  dass wir unserer Angst und der Ungerechtigkeit entgegentreten.  Gott rechnet nicht das Gestern auf. Hier und heute ist Er Barmherzigkeit, die sich über unsere Beziehungssuche legt: über den Menschen, der das Evangelium entdeckt im Augenblick, indem es zu ihm kommt, so wie damals im «Heute» verheissen.                                                                                 

Die Erfüllung möge kommen, indem wir die Gegenwart Christi annehmen.                            Das könnte verdächtig klingen. «Die Verheissung erfülle sich, aber müssen wir das selbst schaffen?» Nicht wir einzelnen Menschen müssen «die Propaganda berappen.» Die Erfahrung vieler Menschen ist eindrücklich: Der Mensch, der sich Gott und der Kraft des Heiligen Geistes anvertraut, erlebt in Gott, dass Er zum Handelnden wird. Vielleicht nach dem bekannten Satz: Du wirst des Weges geführt, den du wählst. Gottes Perspektive verändert die eigene menschliche Perspektive. Die Heiligkeit Gottes lässt uns die Würde des Menschen und unsere grosse persönliche Berufung erahnen und erkennen: Die je eigene Berufung.

Wir sind tief in uns berufen zur Liebe. Die Kraft Gottes ermögliche es, der Angst und Ungerechtigkeit mit unserm Wirken entgegen zu treten. Wir bitten darum! So möge Gott im Menschen und mit ihm eine neue Wirklichkeit schaffen. Er offenbart sich uns in Jesus.        Mit einem besinnlichen Gruss Ruth                                                                                   

Veranstaltungsdetails

Termin
Dienstag 15.09.26, 19:30 - 20:30 Uhr
Ort
Kapelle St. Marien
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Kategorien
Gottesdienste / Liturgische Feiern, Spiritualität / Gebet
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Pfarreien St. Marien & St. Martin Thun

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