Fakten zur Kirche
Im Jahr 884 wird in einer Urkunde erstmals die Kapelle von Péry erwähnt, die dem Heiligen Jakobus geweiht war. Im Laufe des 13. oder 14. Jahrhunderts wurde sie durch eine Kirche im gotischen Stil ersetzt. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1706, als sie vermutlich nach einem Brand wieder aufgebaut wurde. Seit 1975 steht sie unter Denkmalschutz.
Die Kapelle, die den Geheimnissen der Himmelfahrt gewidmet ist, wurde 1904 von der katholischen Pfarrei Biel errichtet, um den römisch-katholischen Gläubigen den Weg nach Biel zu ersparen. Sie steht auf dem Hügel von Châtillon, der ehemaligen Hochburg der Herren von Péry. Ihre wunderschönen Glasmalereien, ein Werk des Künstlers Yoki, gehören zu den „Vitraux du Jura“, die in dem gleichnamigen, im Verlag Pro Jura erhältlichen Werk verzeichnet sind.
Geschichte der Kapelle
1904
Bau der Kapelle von Reuchenette auf einem Grundstück im Besitz von Frau Peck, die das „Hôtel de la Truite“ leitete
1909
Der Turm der Kapelle wird von einem Glockenturm gekrönt, in dem die einzige Glocke namens Katharina läutet
1932
Erweiterung der Kapelle durch den Anbau des Südostflügels
1941
Erste Renovierung, die sich ausschließlich auf die Anstriche und die Innenausstattung bezog
1971 Komplette
Renovierung und Einweihung am Himmelfahrtstag, dem Fest, dem die Kirche seit ihrer Errichtung gewidmet war
1979
Umfassende Sanierung der Innen- und Außenwände zur Bekämpfung des in den alten Steinen festsitzenden Salpeters
1981
Kauf des ehemaligen PTT-Gebäudes am Fuße der Kapelle, um einen Gemeindesaal zu erhalten
1990
Einweihung der Glasmalereien des Malers Yoki durch den Glasermeister Michel Eltschinger
2004:
100-jähriges Jubiläum der Kapelle. Restaurierung des alten Glasfensters und dessen Einbau im St.-Elisabeth-Saal
2008
Aufstellung und Segnung des Kreuzwegs
2009
Weihe der Räume St. Elisabeth und St. Bernadette