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Die Kirchgemeindemitglieder applaudieren Michel Esseiva zu seiner Wahl als Präsident des Kirchgemeinderats. Foto: Christiane Elmer

Aber es gibt Lösungen

Das Budget 2018 der Kirchgemeinde Biel und Umgebung rechnet mit einem Minus von CHF 127‘114.--.

An der Kirchgemeindeversammlung der röm.-kath. Kirchgemeinde Biel und Umgebung im Pfarreizentrum Bruder Klaus unter der Leitung von Marc Despont stand das Thema Finanzen im Vordergrund. Ein Katastrophenszenario erwartet die Kirchgemeinde , wenn keine Sparbemühungen unternommen werden. Die Steuereinnahmen sinken, die Kosten steigen . . . droht gar ein Abbau von Arbeitsstellen im Laufe der Jahre? "In eine solche Situation möchten wir nicht gelangen," betonte Verwalter Pascal Bord, der zusammen mit Michel Esseiva, Vizepräsident des Kirchgemeinderates, die Finanzen vorstellte. "Lösungen existieren und wir werden alles tun, um das Schlimmste zu vermeiden."

Massnahmen wurden bereits getroffen. Seit September 2017 erscheint das Pfarrblatt „Angelus“ noch monatlich, was einer Ersparnis von CHF 100‘000.-- pro Jahr enspricht. Dank der Reorganisation der Verwaltung wurden Einsparungen von CHF 20'000.-- realisiert. Mit einer weiteren Massnahme wurden CHF 70‘000.-- eingespart: Der „Eine Welt - Kommission“ stehen für Solidaritätsprojekte noch 2% statt 3% der Steuereinnahmen zur Verfügung. Im Bereich der Kirchenmusik haben der Kirchgemeinderat und die Pastoral beschlossen, die Vergütungssätze auf kantonalem Niveau zu vereinheitlichen. Für die Sakristane ist ab 2018 eine Zusammenarbeit mit mehr Flexibilität bei der Arbeitsweise vorgesehen, sowie die Pensionierung, beziehungsweise Teilpensionierung, zweier Personen. Im Jahr 2018 werden die Regionalstellen in die Pfarreizentren integriert.

Unter den angesprochenen Einsparmassnahmen erwähnt der Verwalter eine bessere Rationalisierung der Büroflächen. "Es gibt derzeit zu viele ungenutzte Räumlichkeiten!" Budget und Wahlen Das Budget 2018 sieht einen Verlust von CHF 127‘114.-- bei Einnahmen von 8‘987‘988.-- und Ausgaben von 9‘115‘102.-- vor. Der Prozentsatz der Kirchgemeindesteuer bleibt bei 0,23.

Eloi Essindo Oukoumama wird neues Mitglied im Kirchgemeinderat und Michel Esseiva, Vizepräsident des Kirchgemeinderates, wird in die Präsidentschaft gewählt. In seinen Dankesworten erinnerte er mit grosser Ergriffenheit an den Tod seines Vorgängers Patrick Lüscher im Juni 2017 und an Robert Messer, den Vorgänger von Pascal Bord als Verwalter. "Behalten Sie ihr kostbares Engagement in Erinnerung." Die nächste Kirchgemeindeversammlung findet am 6. Juni 2018, 20.00 Uhr im Pfarreizentrum Christ-König statt. (Übersetzung: nb)

19. Dezember 2017
erstellt von angelus