Foto: Pixabay_Mohn und Getreide

Frauenritual zur Sommersonnwende

Seit althersher wird auf der Nordhalbkugel dieser Kipp-Punkt gefeiert. Wir befinden uns auf dem Zenit des Sonnenjahres mit den längsten Tagen und den kürzesten Nächten. Was auf dem Höhepunkt angelangt ist, muss unausweichlich auch wieder hinunter gehen. Der christliche Festkalender hat darum nahe an die Sonnenwende das Fest Johannes des Täufers gelegt: Sein Licht muss abnehmen, da er „nur“ der Wegbereitet ist für Christus.

Die Natur hat sich entfaltet in ihrer ganzen Fülle und Farbigkeit. Wir sind bezaubert vom Rot von Mohn und Rosen und Himbeeren, von den reifenden Früchten, vom goldenen Korn, vom Glanz der hochstehenden Sonne, von der verspielten Leichtigkeit des Lebens. Es ist die jährliche Hoch-Zeit. In unserem Ritual stimmen wir ein in die jubilierende Lebensfreude und feiern, was jeder Frau an Fülle geschenkt wurde.

Herzlich willkommen!

Irene Neubauer, offene kirche

17. Mai 2018
erstellt von kathbern
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