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Zum Neuen Jahr (Nicole Arz)

An Silvester stehen alle am Anfang eines Weges, der sich durch das neue Jahr zieht und auf dem zu gehen man sich nun anschickt. Manchmal ist der Weg eine breite Strasse, manchmal ein kleiner Pfad im Gestrüpp, kaum sichtbar, manchmal wird er steil, gebirgig, dann wieder gemächlich und ruhig.
Er führt durch Täler, über Berge, an Ruhe- und Aussichtssplätzen vorbei, und wird mitunter auch stressig, wenn es um uns herum hektisch oder laut wird, wenn Gedränge herrscht oder wir unseren Weg aus den Augen verlieren.

Manche Wegstücke meistern wir alleine, dann wieder haben wir Weggefährten, führen jemanden an der Hand oder lassen uns führen. Wir treffen Menschen, die auch unterwegs sind, gehen ein Stück zusammen und verabschieden uns wieder. Manchen mag der Weg durch 2011 in das darauffolgende Jahr führen, für andere endet er.

Es ist üblich, einander am Beginn eines Neuen Jahres Glück zu wünschen, gutes Gelingen und vor allem Gesundheit. Da diese Dinge in einem Menschenleben aber keine gesicherten Werte sind, würde ich etwas anderes noch mehr gewichten: Mögen Sie, was auch immer Ihnen auf Ihrem Weg begegnet, Ihren Mut, Ihre Hoffnung und Ihre Liebe nicht verlieren. Und möge dann, wenn der Weg besonders steinig wird, ein Weggefährte Ihnen die Hand reichen!

Nicole Arz

1. Januar 2011