1799 wird die römisch-katholische Pfarrei Bern gegründet.
1890 folgt die Gründung der Pfarreien Burgdorf, Thun und Interlaken.
1916 errichtet das Pfarramt Thun eine Unterrichtsstation in Konolfingen.
1939 Der Kanton Bern erlässt ein Dekret über die Anerkennung römischkatholischer Pfarreien im Amtsbezirk. Konolfingen gehört zu Burgdorf.
1940 Da Burgdorf überlastet ist, übernimmt das Pfarramt Thun die Gottesdienste in Konolfingen. Im Dachzimmer des Schulhauses Stalden wird die erste heilige Messe zelebriert.
1945 wird der Katholische Familienverein Konolfingen und Umgebung gegründet und 1948 der römisch-katholische Kultusverein der Ämter Konolfingen und Signau.
1949 erhält Konolfingen ein eigenes Pfarr-Rektorat. Die Amtseinsetzung von Pfarrer Paul Engeler erfolgt in der Kirche Langnau. 1951 wird die Pfarrstelle in Konolfingen vom Kanton Bern als Hilfspfarrstelle anerkannt und auch entsprechend besoldet.
1954 zählt der Kultusverein 28 politische Gemeinden als Mitglieder.
1963 erhalten zu Beginn des Jahres die Münsinger Katholiken vom Bischof ein eigenes Pfarr-Rektorat zugesprochen, dem noch die Gemeinden Kiesen, Tägertschi sowie Ober- und Niederwichtrach angegliedert werden.
1966 beschliesst der Kultusverein, eine Auferstehungskirche mit Turm, Unterrichtslokal und Pfarrhaus nach den Plänen von Architekt Adrian Keckeis aus Burgdorf auf dem «Inseli» in Konolfingen zu erstellen. Der Finanzplan wird von der rechtlich immer noch zuständigen katholischen Kirchgemeinde Burgdorf genehmigt. Pfarrer Paul Engeler demissioniert und Pfarrer Thomas Hasler wird als neuer Pfarrer in Konolfingen eingesetzt. Am 4. September nimmt der Bischof von Basel und Lugano, Dr. Franziskus von Streng, die Grundsteinlegung vor.
1967 wird die Auferstehungskirche am 25. November feierlich eingeweiht.
1970 löst sich der Kultusverein auf, Konolfingen wird eine selbstständige Kirchgemeinde.
1974 wird Pater Walter Rickenbach Pfarrer von Konolfingen.
1980 wird Padre Giuseppe Fabbian Seelsorger für die italienischsprachigen Pfarreiangehörigen in Konolfingen, Münsingen und Worb
1985 wird Pfarrer Josef Emmenegger ins Amt eingesetzt. 1992 entsteht der Seelsorgeverband Konolfingen – Münsingen.
1993 übernimmt Diakon Georg Studer-Bregy die Leitung der Pfarrei Konolfingen, Pfarrer Res Meier aus Münsingen versieht die priesterlichen Dienste.
1994 wird eine Teilzeitstelle für das Sekretariat geschaffen.
1997 erfolgt eine Erweiterung des Pfarreisaals durch einen Wintergarten. 1998 wird für die Katechese ebenfalls eine Teilzeitstelle geschaffen.
2003 erstellt eine Arbeitsgruppe ein Leitbild für die Pfarrei und Kirchgemeinde.
2006 kehrt Padre Giuseppe Fabbian nach Italien zurück. Die italienischsprachigen Katholik-en/innen werden von nun an von der Missione Cattolica di Berna betreut.
2007 feiern Pfarrei und Kirchgemeinde 40 Jahre Kirchweihe der Auferstehungskirche in Konolfingen.
2010 erfolgt die Schaffung von Teilzeitstellen für den Sakristanen- und Abwartsdienst.
2012 errichtet am Auffahrtstag Bischof Felix Gmür die fünf Pastoralräume des Dekanats Region Bern. Die Pfarreien Konolfingen und Münsingen bilden neu den Pastoralraum Bern–Süd.
2013 tritt Ende Januar Diakon Georg Studer in den verdienten Ruhestand. Während sechs Monaten hält Valeria Hengartner, Theologin, die Leitung der Pfarrei inne, bis zur Amtsübernahme durch Manuel Simon im August.
2020 Ende August verlässt Gemeindeleiter Manuel Simon die Pfarrei. Im September übernimmt Aline Mumbauer die Pfarreileitung ad interim für voraussichtlich 3 Jahre.
2022 Ende Juli verlässt Aline Mumbauer die Pfarrei und Petra Raber übernimmt ab September die Gemeindeleitung. Im September wird das neue Pfarreizentrum nach knapp einjähriger Bauzeit eingeweiht.
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