Die letzte der vier Veranstaltungen
Mit dem Patrozinium, dem Festtag des Kirchenpatrons, beschliessen wir das vierteilige Jubiläumsjahr des Heiligen Franziskus.
Das Patrozinium ist dem Element «Feuer» zugeordnet. Feuer steht unter anderem für Wärme, Licht und Begeisterung. Franziskus liess sich vom Licht des Glaubens und vom inneren Feuer der Begeisterung für die Schöpfung und das umfassende Miteinander leiten.
So lädt uns das Feuer am Patrozinium ein, auch nach diesem Jubiläumsjahr die Flamme des Glaubens lebendig zu halten und das Licht, das uns anvertraut ist, weiterzutragen.
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Musik am Patrozinium
MISSA TRIVIALIS von Bruno Wyss
Der Franziskus-Chor unter der Leitung von Anett Rest nimmt das Patrozinium zum Anlass, eine Komposition ihres langjährigen Dirigenten Bruno Wyss wieder aufzunehmen. Die MISSA TRIVIALIS, ein deutsches Ordinarium (ohne Credo) für Vorsängergruppe, gemischten Chor und Klavier, erklang erstmals 1985 zur Pfarrinstallation von Robert Geiser und erneut 1996 zu dessen Verabschiedung. Der Komponist u.a. des Requiems MISSA PRO DEFUNCTIS (2011) feiert dieses Jahr seinen 80. Geburtstag.
Die Messe lebt von eingängigen Melodien und Rhythmen aus der Tradition von Klassik und Pop. War sie zur Zeit ihrer Entstehung noch ungewöhnlich, so hat sich inzwischen der Volksgesang – etwa mit den Liedern im «rise up» – an die Spannung der Off-Beat-Phrasierungen aus der afroamerikanischen Musik gewöhnt. Die «leichte Muse», wie Bruno Wyss die gesangstechnisch nicht zu unterschätzende Unterhaltungsmusik bezeichnet, will Emotionen wecken. Genau das beabsichtigt er mit der Vertonung der liturgischen Texte «Herr, erbarme Dich», «Ehre sei Gott», «Heilig, heilig» und schliesslich der Bitte um Frieden im «Lamm Gottes».
Die jungen Vorsängerinnen (Chiara Koch, Chiara Schimanski und Ella Muff) engagieren sich im Jungendchor der Musikschule Köniz und sind in Ausbildung bei Anett Rest.
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