Hoffentlich. Gespräche in der Krise

Braucht es eine neue Sprache, um über Erfahrungen in der Krise zu sprechen? Sitzen wir in der Not wirklich alle im gleichen Boot? Steckt schon in der Katastrophe selbst auch eine Wende?

Historiker*in und Seelsorger*in, Verhaltensforscher*in und Raumpfleger*in – hier kommen sie zu Wort und schildern ihre Erlebnisse, Überlegungen und Erwartungen in der Krise. Entstanden ist daraus kein Trostbuch, das einem vormachen will, alles sei nicht so schlimm. Und es ist auch kein Rezeptbuch, das ein Programm zum guten Leben in wenigen Schritten verspricht. Es ist ein Hoffentlichkeitsbuch. Billiger Optimismus wäre blind und naiv und vorschnell, schreibt Clemens Sedmak. Teure Hoffnung hingegen sei «bewohnte Hoffnung», die mit Leben gefüllt sei – wie ein Gemeinschaftsgarten, zu dem alle beitragen, von dem aber auch alle ernten könnten.


Clemens Sedmak: hoffentlich. Gespräche in der Krise.
Tyrolia-Verlag, 2020, 160 S., Fr. 21.90.
Auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3-7022-3886-5

27. Januar 2021
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 3
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