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Neuer Hilfsdienst «Solidarité» in Biel

Aus der Initiative der Landeskirchlichen Gemeinschaft jahu und in Zusammenarbeit mit vielen Freiwilligen aus Biel und der Umgebung startet ab sofort der kostenlose Hilfsdienst «Solidarité». Personen, die durch eine Infektion mit dem Corona-Virus besonders gefährdet sind, wird in der Alltagsbewältigung Unterstützung angeboten.

Die Gruppe «Solidarité» bietet Personen mit einer erhöhten Risikogefahr folgende kostenlose Dienste an:

  • Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten entgegen
  • Entsorgen des Abfalls (Kehricht und Kompost)
  • Aufgabe von Post


Joel Gerber, 30-jährig und evangelischer Pfarrer, erläutert das Vorhaben wie folgt: «Wir helfen denjenigen Nachbarn, für die eine Infektion mit dem Virus besonders bedrohlich wäre. Wir kaufen für sie ein oder erledigen wichtige Kurierdienste.» Er erläutert weiter, die Freiwilligen gehörten alle nicht zu einer Risikogruppe und möchten in dieser Zeit andere unterstützen.

Vorerst gilt dieses Angebot für Betroffene in den Bieler Quartieren Maredsch-Süd sowie in Nidau und Port (PLZ 2503, 2560, 2562) – dem Einzugsgebiet der Helferinnen und Helfer. 

Das Team freut sich über neue Freiwillige, die weitere Einzugsgebiete betreuen könnten und ein zusätzliches Angebot von warmen Mahlzeiten für Personen, die unter den neuen Umständen überfordert sind, Bieler ist in Planung.

Infos: Joel Gerber, ev. Pfarrer und Verantwortlicher des Hilfsdienstes «Solidarité»:
079 900 89 16, joel.gerber(at)jahu.info


Hilfsgesuche nimmt der Hilfsdienst «Solidarité» über die Hotline 076 238 84 01 (Montag bis Freitag von 09.00-11.00 und 14.00-16.00 Uhr) oder auf ihrer Website www.solidarite.online entgegen.

18. März 2020
erstellt von «pfarrblatt» online
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