Synagoge Endingen. Foto: zVg

Wie Religionen sich im Raum bewegen: Judentum

Die aktuelle Ringvorlesung setzt an jedem der Dienstagabende einen anderen Fokus. Am Dienstag, 16. März geht es um grosse, länderübergreifende Bewegungen im Judentum und ihren Reflex auf die Synagogen-Architektur in der Schweiz.

«Jüdische Geografie: Wechselnde Zentren und Traditionen in der Neuzeit» hat sich der auf jüdische Geschichte und Kultur spezialisierte Münchner Historiker Prof. Dr. Michael Brenner als Titel gewählt für seinen Überblick über jüdische Diasporabewegungen. Die Synagogenarchitektur der Schweiz ist eines der Forschungsgebiete des Architekten Dr. Ron Epstein-Mil. So wurde die Architektur der über zwei Dutzend Synagogenbauten in der Schweiz weitgehend durch die Baustile der Ursprungsländer, aus welchen Juden und Jüdinnen im 19. Jahrhundert in die Schweiz eingewandert waren, bestimmt.

Zudem war für die Gemeinden die Tatsache, ein Gotteshaus bauen zu dürfen – ähnlich den Kirchen der Mehrheitsgesellschaft –, ein willkommenes Mittel, ihr neu entstandenes Selbstbewusstsein nach aussen zu tragen.

Die Ringvorlesung findet aufgrund der Corona-Situation virtuell statt. Die beiden Vorträge werden auf der Website www.haus-der-religionen.ch aufgeschaltet.

Die Diskussion mit den beiden Referenten findet am 16.März um 19.30 live auf Zoom statt.

Der Zugangslink wird persönlich zugestellt nach einer Anmeldung an
brigitta.rotach(at)haus-der-religionen.ch.

11. März 2021
erstellt von «pfarrblatt»
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