Doris Reisinger. Foto: zVg

«Zeichen gegen Missbrauch»

Die ehemalige Ordensfrau Doris Reisinger (geb. Wagner) ist selbst Betroffene sexueller Gewalt im kirchlichen Kontext. Inzwischen ist sie aus dem Orden ausgetreten und hat geheiratet. Das Thema Machtmissbrauch lässt sie nicht mehr los.

Im Interview erklärt sie: «Da geht es nicht nur um sexuelle, sondern vor allem auch um spiritualisierte Gewalt. Mich interessiert, wie wir die Kirche wieder zu einem Ort machen können, an dem Menschen anständig behandelt werden.»

Es brauche Gewaltenteilung, die Anerkennung der Menschenrechte und das Recht auf Beteiligung der Gläubigen. Doris Reisinger ist überzeugt, dass diese Schritte in der Kirche möglich sind: «Wenn es passiert, passiert es von alleine – dann, wenn überall Menschen, die Einsicht in die Notwendigkeit von Veränderungen haben, ihrenpersönlichen Handlungsspielraum nutzen.»

Lesen Sie hier das Interview

Kundgebung:
Samstag, 29. Juni, zwischen 12.05 und 12.30, Helvetiaplatz in Bern.
Öffentliches Gespräch mit Doris Reisinger und Pfarrer Nicolas Betticher:
Samstag, 29. Juni, 14.30–16.00. Ort: Pfarrei Bruder Klaus, Segantinistrasse 26A, 3006 Bern. Tram 7 bis Burgernziel (4 Minuten). Zu Fuss gut 15 Minuten.
Moderation: Angela Büchel Sladkovic, Theologin bei Kirche im Dialog

26. Juni 2019
erstellt von «pfarrblatt» Nr. 14
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