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Januar im aki

Kolumne aus dem aki

Wie üblich sind die Januar-­Wochen im aki relativ ruhig: Das Herbstsemester an der Universität ist zu Ende gegangen, das Frühlingssemester beginnt erst wieder Mitte Februar. Die Studierenden sind je nach Studienrichtung mitten in ihrer Prüfungsphase oder haben ihre Examen bereits so weit hinter sich, dass sie den Rest der vor­lesungsfreien Zeit für private Projekte nutzen oder sich auch einmal erholen können. Unser sonst offenes Haus wird nur ­selten besucht, und das ganze Team steckt in den Vorbereitungen für das neue Semester: Zahlreiche Abendveranstaltungen wollen gut organisiert sein, Programmhefte und Flyer müssen für den Druck vorbereitet werden und die Route für die Karfreitagswanderung ist auch noch nicht festgelegt.

Persönlich mag ich das an der Arbeit im aki: Das Jahr folgt einem gewissen Rhythmus, der mir aus meiner Zeit als Student noch bestens bekannt ist. Auf ein Semester voller Begegnungen und Aktivitäten folgt die ­ruhige Zeit zwischen den Semestern, in welcher neue Pläne geschmiedet, Stundenpläne ­erstellt und Ideen gesammelt werden, worauf der Fokus in den nächsten Monaten gelegt wird. Man schaut zurück, was im Herbst gut funktioniert hat und wo Veränderung gut tut, passt einiges an und fasst neuen Mut.

Beide Seiten tun mir gut: Hätten wir pausenlos dichtes Programm, würde uns die Zeit zum Innehalten, Reflektieren und Neuausrichten fehlen; andererseits würde auch dem Zurückschauen und Vorausplanen etwas fehlen, wenn es danach nicht wieder voller Tatendrang weiterginge. So hoffe ich, dass wir diese eher zurückgezogene Zeit im aki gut nutzen können, damit unser Haus im kommenden Semester wieder neu belebt wird und für zahlreiche Studierende ein Ort ist, an dem sie über ihr eigentliches Studium ­hinaus wertvolle Erfahrungen sammeln und Menschen kennen­lernen können.

Benjamin Svacha

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