Metacom-Symbole

Metacom-Bilder sind ein Hilfsmittel für eine verständliche Symbolsprache, ein wertvolles Hilfsmittel, die über 17‘000 Zeichen umfasst. Die Symbole sind so konzipiert, dass sie Menschen ohne Lautsprache neue Ausdrucksmöglichkeiten schenken und die Kommunikation erleichtern.

Metacom Bilder (1)

Beispiele für Metacom-Symbole. Die Symbole sind leicht verständlich und helfen Menschen ohne Lautsprache bei der Kommunikation.

PORTA-Gebärdensprache:

PORTA-Gebärden sind Bewegungen mit Armen und Händen, welche die Verständigung mit Menschen erleichtern, die eine geistige oder Sinnesbehinderung haben. Sie sind so einfach wie möglich gehalten.

PORTA leitet sich ab aus Portmann und Tanne. Darin verbinden sich Anita Portmanns Gebärdensammlung. Anita Portmann war Heilpädagogin im Heilpädagogischen Zentrum in Schüpfheim.

«Tanne» ist die Schweizerische Stiftung für Taubblinde in Langnau am Albis.

Porta Vaterunser

Das Vaterunser in Portagebärden. Quelle: Stiftung «Tanne»

Leichte Sprache:

Die Merkmale der Leichten Sprache sind:

 

Verständlichkeit: 

Sie vereinfacht Texte und macht sie leicht verständlich, indem sie klare Aussagen und einfache Sätze verwendet. 

 

Vermeidung von Fachbegriffen: 

Schwierige Wörter werden erklärt. 

 

Strukturierung: 

Texte werden aufeinander aufbauend strukturiert. 

 

Satzstruktur: 

Jeder Satz enthält nur eine Aussage. 

 

Visuelle Gestaltung: 

Die Layout-Strategien fördern die Lesefreundlichkeit und die Wahrnehmbarkeit.

 

Diese Merkmale helfen Menschen mit geringer Lesekompetenz, Informationen selbstständig zu verstehen und zu nutzen.

Psalm 23, Verse 1-3, „Der gute Hirte“ (ein Psalm Davids):

Der HERR ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, 
getreu seinem Namen.

Vorstellung Stiftung Pontas Thun:

In einer Institution sind Gefässe vorhanden, welche die Anliegen und Nöte der Bewohnenden auffangen. Tagesstruktur und Freizeitgestaltung sind vorgegeben. Ein Leben ausserhalb dieser Strukturen ermöglicht viel mehr Selbstbestimmung, stellt Menschen mit Behinderungen jedoch vor viele Herausforderungen. Ein selbstbestimmtes Leben mit Assistenz erfordert daher einiges an Mut. Dabei stellt sich die Frage: Welche Lebensformen sind ausserhalb einer geführten Institution überhaupt möglich? Welche Chancen entstehen? Und welche Hürden müssen überwunden werden? Mit «Pontas vor Ort» helfen Pontas-Assistenzen Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten und Perspektiven zu entwickeln.

«Pontas vor Ort» baut gemeindenahe Assistenzdienststellen und regionale Netzwerke auf, die selbstbestimmt lebende Menschen mit Behinderungen vertieft begleiten und unterstützen. Die Netzwerke ermutigen und stärken sie, und geben ihnen Sicherheit. Etwa indem pontas regionale Assistenzpools und Rufbereitschaftsteams für Notfälle aufbaut. Oder Fachpersonen vermitteln, etwa für die Einführung der Assistierenden in die Pflege.

Mit der Zeit entstehen innerhalb der Netzwerke wichtige Beziehungen, die auch die Gesellschaft stärken. Denn auch Menschen mit Behinderungen haben viele Ressourcen, die sie dank der Netzwerke einbringen können. Win-win-Situationen werden sichtbar und können gegenseitig genutzt werden. Pontas will die Ressourcen von Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen – je nach Bedarf auch in Form einer Anstellung bei «Pontas vor Ort».

Pastoralraum Bern Oberland

Kapellenweg 9

3600 Thun

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+41 33 225 03 39

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