PIA 1753

Bärner Härz - Berufsintegration war eine Erfolgsgeschichte

Der Schlussbericht des Programms wurde dem Grossen Kirchenrat auf seiner Sitzung vom 16. September vorgestellt und stiess durchweg auf überschwängliche Resonanz.

Es war eine passende Koinzidenz, dass der Grosse Kirchenrat der Katholischen Kirche Region Bern am 16. September in der spanischsprachigen Gemeinschaft in Ostermundigen getagt hat, hatten sich doch die Mitarbeitenden des Pastoralraums wenige Tage zuvor auf einer zweitägigen Weiterbildung mit den interkulturellen Kompetenzen in der Pastoral auseinandergesetzt.

Einmal jährlich besucht der Grosse Kirchenrat für eine Sitzung eine Pfarrei oder eine Partnerorganisation. Der Besuch in Ostermundigen war durchaus bewusst gewählt. So konnten sich die Mitglieder des GKR von der Innensanierung sowie der Erneuerung der Beleuchtung der Kirche der spanischsprachigen Gemeinschaft überzeugen, wofür sie 2024 den Ausführungskredit gesprochen hatten. Auch in Köniz konnten Dachsanierungsarbeiten und die Installation einer PV-Anlage im gesprochenen Kreditrahmen abgeschlossen werden.

Bärner Härz - Berufsintegration war eine Erfolgsgeschichte

Im Zentrum der Sitzung stand insbesondere der Schlussbericht «Bärner Härz – Berufsintegration». Die Katholische Kirche Region Bern hat im November 2021 eine auf die Jahre 2022–2025 befristete Spezialfinanzierung in der Höhe von CHF 750'000.– beschlossen. Ziel war, junge Menschen, die während Corona besonders viele Nachteile erlitten hatten, im Bereich Schule und Berufsintegration zu unterstützen. Unter den geförderten Institutionen waren unter anderem der Drahtesel in Liebefeld und sein Programm für Berufsintegration, das Lerncoaching-Institut Learn4life, die Kornhausbibliotheken mit ihren Lesetandems oder das Coaching bei Lehrabbrüchen durch Schritt 1. Der GKR würdigte dieses Engagement und zeigte sich zuversichtlich, dass einzelne Projekte auch in Zukunft durch punktuelle Förderungen nachhaltig unterstützt werden können.

Verlässliche Partnerin für Heitere Fahne

Ausserdem stand die Verlängerung der finanziellen Unterstützung der Heiteren Fahne auf der Traktandenliste. Bereits seit 2017 ist die römisch-katholische Gesamtkirchgemeinde Bern eine verlässliche Partnerin der Heiteren Fahne. Das ist Ausdruck der Wertschätzung für die inklusive Kulturarbeit, die dort seit über zehn Jahren stattfindet. Im Jahr 2017 unterstützte die Katholische Kirche die Kulturbeiz mit CHF 30'000, von 2018 bis 2026 mit jährlich CHF 70'000. In seiner Sitzung vom 16. Oktober 2026 hat der Grosse Kirchenrat nun für drei weitere Jahre jeweils CHF 70'000 gesprochen und damit ein Stück Stabilität in einer für die Heitere Fahne finanziell schwierigen Umbruchszeit geschaffen.

Bildung und Teilhabe als Voraussetzung für ein gutes Leben für alle sind zentrale Faktoren eines christlich geprägten Menschen- und Gesellschaftsbildes. Deshalb versteht die Katholische Kirche Region Bern diese Bereiche auch als wesentliche Felder ihres sozialen Engagements in der Region, so die Botschaft, die aus diesen beiden Punkten spricht.

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