Allein im Jahr 2025 wurden 27‘773 Velos von Velafrica nach Afrika exportiert. Es sind so viele wie nie zuvor in einem Jahr. Sie sind ein wesentlicher Beitrag zur Mobilität in Ländern, in denen Menschen weite Strecken zurücklegen müssen, um ihre Waren zu verkaufen, medizinische Unterstützung zu erfahren oder an Bildungsangeboten teilhaben zu können.
Während solche Erfolge positiv stimmen, bleibt auch Velafrica nicht verschont von den aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Ereignissen. So erschweren die politische
Instabilität in Burkina Faso, Tansania und Madagaskar die Arbeit von Velafrica beträchtlich, zum Beispiel durch längere und teurere Lieferungen oder durch instabile Währungen.
"Wir wirken dem entgegen, indem wir in engem Austausch sind mit unseren Partnern vor Ort und gemeinsam bei Bedarf Routen und Projekte anpassen und Sicherheitsmassnahmen für das Personal ergreifen", so Michel Ducommun, Co-Leiter von Velafrica Bern, der in seinem Vorwort allen Unterstützer:innen und Partner:innen dankt, darunter auch die Katholische Kirche Region Bern, die in 2025 den Begegnungsort Egglsee finanziell unterstützt hat.