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Wer Not sieht, handelt

Das ist gelebter Glaube. Diakonie bedeutet, Menschen in schwierigen Lebenslagen nicht allein zu lassen. Dafür setzen wir uns ein.

„Sich sorgende Gemeinschaft"

Gott schenkt allen Menschen eine Würde, die niemals verloren gehen kann – vom Beginn des Lebens bis zu seinem Ende.

Auf diesen Boden bauen wir, und daraus wächst der innere Antrieb für unsere Aufbauarbeit.
Wir haben einen Auftrag und eine Vision: eine "sich sorgende Gemeinschaft".
Dazu gehören

  • die Diakonie – der Dienst am Nächsten
  • die Verkündigung – die Bezeugung des Glaubens und Verbreitung des Evangeliums
  • die Liturgie – die Beziehung zu Gott im Gebet, im Ritual und im Gottesdienst

Wir sind überzeugt

Glaube braucht Taten

Diakonie und Verkündigung gehören zusammen. Das Evangelium gibt den Anstoss dazu, sich "im Dienst am Nächsten" für andere einzusetzen. Denn: Jeder Mensch trägt eine Würde, die Gott ihm geschenkt hat und die niemals verloren gehen kann; diese Würde gilt vom ersten bis zum letzten Lebenstag.

Kraft aus dem Gebet

Wer sich um andere kümmert, braucht selbst einen Halt. Jede und jeder braucht das Evangelium: hören, selber lesen, verinnerlichen und sich danach ausrichten. So können wir die eigene Not und die des Nächsten vor Gott und den Mitmenschen aussprechen. Gebet und Gottesdienst helfen dabei.
Ohne diesen geistlichen Boden verliert diakonisches Handeln seine Tiefe. Umgekehrt bleibt Glaube ohne diakonisches Handeln weltfremd. 

Was die Bibel dazu sagt

Die Diakonie der Kirche stützt sich auf die Bibel: 

  • "Gutes tun ist wichtiger als Opfer bringen" (Jesaja 1,10–17), fordert der Prophet Jesaja im Alten Testament.
  • Es ist wesentlich, sich um Hungernde, Kranke und Gefangene zu kümmern – das sagt Jesus im Neuen Testament.
    Mit seinem Gleichnis vom Weltgericht zeigt er, worauf es ankommt: Wer sich um Bedürftige kümmert, wendet sich Gott zu. Und Gott wendet sich immer auch dem Menschen zu (Matthäus 25,31–46).  

Christliche Diakonie weiss, dass ihr Wirken begrenzt ist und zählt darum immer auch auf Gottes Präsenz in dieser Welt.
Im Verständnis der röm.-kath. Kirche bedeutet Diakonie, dass sie sich um die Bedürfnisse der Menschen kümmert – ungeachtet von ihrer Lebenssituation.

Wir engagieren uns

„Pastoral" steht für das kirchliche Leben in seinen vielfältigen Handlungsfeldern.

Die Fachstelle "Pastorale Bereiche" setzt sich kantonsweit ein für Menschen, die Unterstützung brauchen

  • in der Palliative Care,
  • in Spitälern,
  • in Gefängnissen und
  • bei Asylsuchenden.

Die Fachstelle vernetzt sich kantonsweit:

  • mit pastoralen Stellen,
  • mit kantonalen Institutionen
  • auf der ökumenischen Ebene der drei Landeskirchen (christkatholisch, ev.-reformiert, röm.-katholisch)

Wir unterstützen Projekte vor Ort 

Mit einem eigens dafür eingerichteten Projektfonds unterstützen wir diakonische und pastorale Projekte in den Pfarreien, Pastoralräumen und Missionen des Kantons Bern.

So wird Nächstenliebe konkret – dort, wo Menschen sie brauchen.

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