Kontakt

Pfar­rei St. Marien Bern
Wyler­strasse 24 – 26
3014 Bern
Tel. 031 330 89 89
marien.​bern@​kathbern.​ch

Ökumenisches Sommerfest

29. Juni 2024, 14.00-23.00

Als kirchen bern nord freuen wir uns auf ein offenes, buntes Sommerfest für alle Generationen!
Wie bei einem Quartierfest sind alle Leute von nah und fern herzlich willkommen.
Das ökumenische Sommerfest verspricht, ein Tag voller Freude, Musik, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente für alle zu werden: Ob jung, ob alt, alleinstehend oder als ganze Familie – für alle gibt es spannende Programmpunkte, Musik und Begegnungsmöglichkeiten.
Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns! – Flyer

Start
14.00 offenes Singen mit Jean-Luc Gassmann, Kaffee und Kuchen
14.30; 16.30 Märchen mit Martin
14.30 Volkstanz für alle
15.00, 17.00, 20.00 PreachersCorner

in concert 15:30
pharago – Heartbreak-Pop-Songs
Hannah Farago mit Band
Hier ihr Song Safe Place

durchgehend Spiel & Kreatives für alle Generationen
WasserSpiele – DrachenFahnen malen – Ping Pong – Chinderschminken –Henna –Seedbombs – Handarbeits-Verkaufsstand – Pfarraoke – KirchenParcours – Fotoshooting auf der Kirchenbank & ein Karussell

etwas wagen und erleben
15.00, 17.00, 20.00 Preachers Corner: für alle, die wollen
15.05 Generationen-Speed­dating: 0-120 begegnen sich
19.30 Orgelklänge, Vera Friedli

in concert 18:00
Katharina Michel & Josua Romano – Folk, Americana
Hier ihr Song Cherry Pie

 

zum Geniessen
14.00-17.00 Glacé, Zuckerwatte, Kaffee und Kuchen
14.00-23.00 Biervelo und Getränkestand
17.30-21.00 – feinste Crêpe von CREPNIK sowie wunderbare Pizza von «Chez cochon»

in concert: 20.30
Tomazobi – Berner Trash-Troubadoure
Hier ihr Song Bohemische Rapsfelder
Tobazzobi feiert 25-jähriges Jubiläum – Glückwunsch!

Ökumenischer Festgottesdienst
Sonntag, 30. Juni 2024, 9.30, Marienkirche
anschliessend Kaffee, Kuchen, Zopf und
Musik von Jüre Walter (Akkordeon) und Jürg Bernet (E-Piano)

Das Ökumenische Sommerfest ist ein Angebot der Kirchgemeinden Johannes-Markus und der Pfarrei St. Marien Bern.

Vom Judentum lernen

Ökumenischer Lesekreis, 5. Juni, 19.30

«näher als gedacht» – vom Judentum lernen

Der Nahostkonflikt lässt den Antisemitismus bzw. Antijudaismus wieder aufflammen. Dabei hat der Nahostkonflikt viele und teils jahrtausendealte Wurzeln. Er darf auf keinen Fall auf Jüd:innen in der Schweiz übertragen werden. Antijudaismus ist ebenso abzulehnen wie Islamophobie. Es braucht einen gerechten Frieden in Israel-Palästina. 
Das Christentum hat leider jahrhundertelang zur Judenfeindlichkeit beigetragen. Nach der Shoah, der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus, haben sich die Kirchen zur Einsicht durchgerungen: Jesus war und blieb Jude. Judentum und Christentum sind Geschwister. Ohne das Judentum lassen sich die Botschaft und das Leben Jesu nicht verstehen.

Im Ökumenischen Lesekreis Bern Nord tauschen wir uns aus über das Buch: 

Christian Rutishauser, Christsein im Angesicht des Judentums. Echter Verlag 2008. 91 Seiten.

An drei Treffen unter der Leitung von Pfarreiseelsorger Josef Willa fragen wir uns: Was können Christ:innen vom Judentum lernen? Wie kann jüdisches Denken christliche Spiritualität bereichern?

Das Auftakt-Treffen findet am Mittwoch, 5. Juni, 19.30 Uhr im Pfarrhaus statt.

Das Buch kann an diesem Abend gekauft werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen: josef.willa@kathbern.ch; 031 330 89 88.

MarienFeuer 2024

22.Mai 19.Juni 28.August 18.September

  • ein bunter, froher Abend für Kinder und Erwachsene, Jung und Alt
  • ein kurzer spiritueller Augenblick in der Kirche
  • eine schöne, grosse Feuerschale zum Bräteln im Hof
  • jede Person bringt und isst ihr eigenes Picknick
  • Getränke und Geschirr sind vorhanden
  • neue Menschen kennenlernen, Altbekannte treffen

Mittwoch, 22. Mai, 18.00–20.30 Uhr

Mittwoch, 19. Juni, 18.00–20.30 Uhr

Mittwoch, 28. August, 18.00–20.30 Uhr

Mittwoch, 18. September, 18.00–20.30 Uhr

Alle sind herzlich willkommen!

Pfarreiteam St. Marien 

Flyer

Kunst und Religion im Dialog

Das Kunstmuseum Bern präsentiert die bisher grösste Retrospektive des Werks von Tracey Rose (geb. 1974). Die südafrikanische Künstlerin ist seit Mitte der 1990er-Jahre eine radikale Stimme in der internationalen Kunst.

In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Themen wie Postkolonialismus, Geschlecht, Sexualität, Rassismus und Apartheid auseinander. Im Zentrum stehen dabei die Kraft der Performancekunst und des Körpers, der für Tracey Rose ein Ort des Protests, der Empörung, des Widerstands, des Diskurses aber auch der Heilung ist.

Ihr thematischer Fokus reicht dabei weit über die Realität Südafrikas hinaus und bezieht sich generell auf Erfahrungen von rassistischen, politischen oder sexistischen Diskriminierungen. In ihren neueren Werken steht dabei die Frage nach der Heilung von traumatischen Erfahrungen, seien sie persönlicher oder gemeinschaftlicher Natur, im Vordergrund.

Die Ausstellung von Tracey Rose – Shooting Down Babylon ist vom 23.02.2024-11.08.2024 im Kunstmuseum Bern zu sehen.

Kunst und Religion im Dialog

Sonntag, 24. März, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
Tracey Rose – Shooting Down Babylon
Kathleen Bühler, Chefkuratorin für Gegenwartskunst, und André Flury, Gemeindeleiter St. Marien, laden ein zur Auseinandersetzung mit dem Werk von Tracey Rose. – Interview mit Kathleen Bühler

Sonntag, 2. Juni 2024, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Albert Anker. Lesende Mädchen
Angela Büchel Sladkovic (Katholische Kirche Region Bern) im Dialog mit Michael Krethlow (Kunstmuseum Bern)


Sonntag, 8. September 2024, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Chaïm Soutine. Gegen den Strom
Gaby Knoch-Mund (Jüdische Gemeinde Bern/Haus der Religionen) im Dialog mit Magdalena Schindler (Kunstmuseum Bern)


Sunday 20 October 2024, 15.00-16.00, Zentrum Paul Klee
In the exhibition Brasil! Brasil! The Dawn of Modernity
Zainabu Jallo (Ethnological Seminar University of Basel) in dialogue with Fabienne Eggelhöfer (Zentrum Paul Klee) in English


Sonntag, 24. November 2024, 15-00-16-00, Kunstmuseum Bern
Thematischer Rundgang «Versuch über das Licht»
Beat Allemand (Reformierte Kirchgemeinde Münster) im Dialog mit Etienne Wismer (Kunstmuseum Bern)


Online-Tickets unter kunstmuseumbern.ch/kunstundreligion oder zpk.org/kunstundreligion.
Beschränkte Platzzahl. Restplätze sind am Tag der Veranstaltung vor Ort erhältlich.
Kosten: Ausstellungseintritt zzgl. Fr. 5.-
Programmänderungen vorbehalten.

Erstkommunionfeier

Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren zur Erstkommunionfeier herzlich 
Paula Vallotton, Melinda Haglund, Emilia Cancela, Noelia Hiller,
Emilio Nyffenegger, Gabriel Tolone, Julie Jakob und Cédric Höhn.

Wir wünschen euch viel Lebenfreude, tiefes Vertrauen und Mut – Gottes Segen!

P. Oscar Gil, Mirjam Portmann und André Flury

Glück- und Segenswunsch

Wir gratlieren den Gefirmten von St. Marien sehr herzlich und wünschen ihnen Glück und Segen auf ihrem weiteren Glaubens- und Lebensweg.

v.l.n.r.: die beiden Ministrantinnen Lucia Müller und Ella Merlin, dann Leya Merlin, Sophia Stüber, Lavinia Katschinski, Firmkursleiterin Fabienne Bachofer, Weihbischof Denis Theurillat, Leo Reber, Lea Leonardo, Basile Erard und die Ministrantin Jill Helbling. 

 

Pfarreiferien 2024 in Lindau

am schönen Bodensee

Es waren wunderbare Pfarreiferien in Lindau am Bodensee!

Herzlichen Dank allen 65 Teilnehmenden und allen, die mit Ateliers, Worshops und vielem mehr zu der frohen, bunten Gemeinschaft beigetragen haben!

Pfarreiteam St. Marien Bern
Fabienne Bachofer, André Flury, Simone Di Gallo, Jean-Luc Gassmann, Stéphanie Meier, Mirjam Portmann, Anja Stauffer, Brigitte Stöckli, Josef Willa

Schutz vor Missbrauch

 

Als Pfarrei St. Marien tun wir alles, um die physische und psychische Integrität aller Menschen und ganz besonders der Kinder zu schützen. Die Würde und das Wohl von Kindern und aller Menschen steht an erster Stelle für uns.

Die sexuelle Ausbeutungen in der Katholischen Kirche – grossmehrheitlich durch Kleriker/Priester und Ordensleute begangen – sind katastrophale, abscheuliche Verbrechen.

Als Pfarrei St. Marien, als Katholische Kirche Region Bern, als Bistum Basel und als Katholische Kirche insgesamt muss alles getan werden, um den Opfern Solidarität und höchstmögliche Gerechtigkeit zukommen zu lassen, die Täter adäquat zu bestrafen und von den Ämtern zu entheben, sowie sexuelle Ausbeutung und Übergriffe aller Art heute und künftig zu verhindern. 

Wichtige Schritte – nicht nur, aber auch – zur Prävention sind meiner Überzeugun nach dringend notwendige Reformen, die schon viel zu lange verhindert wurden. Unter anderem:

  • Machtstrukturen ändern, besonders unabhängige Untersuchungs- und Entscheidungsinstanzen für Straftaten einrichten
  • Pflichtzölibat abschaffen
  • vollkommene Gleichberechtigung von Frauen in der kath. Kirche  (Zugänge zu allen kirchlichen Ämtern: Priesterinnen, Bischöfinnen, Päpstinnen)
  • vollständige Anerkennung und Wertschätzung von homosexuellen Menschen
  • Respektierung unterschiedlicher Geschlechtsidentifikationen (LGBTIQ*)
  • Entwicklung einer positiven, verantwortungsvollen Sexualethik.

Dafür setze ich mich persönlich ein. Dazu habe ich vor über 13 Jahren, als die ersten Fälle sexualisierter Gewalt von Klerinkern in der Schweiz bekannt wurden, in der Dreifaltigkeitskirche Bern gepredigt. Für mich besonders erschütternd war, dass aufgrund meiner Predigt über ein Dutzend Menschen zu mir zum Gespräch kamen, um erstmals davon zu erzählen, dass sie ebenfalls sexuelle Ausbeutung durch Kleriker (manche auch ausserhalb der Kirche) erlebt hatten. – Das Leid, die Verletzungen, die so grossen Zerstörungen in ihrem Leben waren und sind kaum auszuhalten. Es hat mich zutiefst getroffen und für immer geprägt.

Das Historische Seminar der Universität Zürich erforscht die Fälle sexualisierter Gewalt in der Katholischen Kirche Schweiz seit 1950. Der Auftrag dazu gaben die Schweizerische Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (Zusammenschluss von Landeskirchen) und die KOVOS (Konferenz der Ordensgemeinschaften und anderer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens in der Schweiz). Hier gibt es die entsprechenden Infos:
missbrauch-kath-info.ch

Zur Prävention gegen sexuelle Ausbeutung gibt es für die Mitarbeitenden des Bistums Basel und der Katholischen Kirche Region Bern seit einigen Jahren regelmässige Weiterbildungen/Schulungen. Dieses und letztes Jahr wurde in der Katholischen Kirche Region Bern eine obligatorische Schulung für alle Mitarbeitenden durch Karin Iten, langjährige Leiterin der Fachstelle Limita, durchgeführt. Mit dieser Zusammenarbeit wurde auch ein Präventions- und Interventionsmanagement erarbeitet und ein neuer, umgangreicher Verhaltenskodex für alle Mitarbeidenden eingeführt. Siehe unter:
kathbern.ch/home/praevention-missbrauch

Ebenfalls Unterstützung bietet die «Interessengemeinschaft für missbrauchsbetroffene Menschen im kirchlichen Umfeld». Hier finden Betroffene Beratung und Gesprächsmöglichkeiten. Der Interessengemeinschaft, deren Präsidentin Vreni Peterer ist, können auch alle Menschen beitreten, die sich für den Schutz vor Missbrauch in der kath. Kirche engagieren und sich mit den Betroffenen solidarisieren wollen: missbrauch-kirche.ch Die Interessengemeinschaft ist auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wenn Sie Kenntnis von Missbrauch haben oder selbst betroffen sind, zögern Sie nicht, sich bei unabhängigen Unterstützungs- und Beratungsstellen zu melden:
Für Frauen und Kinder: limita.ch
Für Männder und männliche Jugendliche ab 13 Jahren: opferhilfe-bern.ch
Die Beratungsstellen haben Schweigepflicht und die Beratung ist kostenlos.

Sie haben von mir und dem ganzen Pfarreiteam St. Marien die Zusicherung, dass wir alles unterstützen und auch selber tun, was dem Schutz vor sexuellem Missbrauch und Übergriffen aller Art dient.

André Flury, Gemeindeleiter Pfarrei St. Marien Bern

Bern, 12.9.2023, aktualisiert 23.9.2023

Sich treffen, zusammen feiern, Freunde finden

Ein vielfältiges Angebote für Eltern, Kinder und Familien lädt zur Begegnung, zu gemeinsamem Spielen und die Entdecken der christlichen Feiern und Spiritualität ein. Die Angebote finden Sie auf der ökumenischen Website: kirchen-nordquartier-bern.ch.

Anja Stauffer, Verantwortliche für die Eltern-Kind-Familien-Arbeit gibt Ihnen gerne weitere Auskunft: anja.stauffer@kathbern.ch.

Einige Begegnunsmöglichkeiten:

ELKI-Treff

Der Eltern-Kind-Treff ist für Kinder ab Geburt bis zum Kindergarten und ihre Eltern oder andere Bezugspersonen. Am Freitagmorgen ist der Treff im Pfarrhaus betreut. Wir singen, spielen, plaudern, basteln, bewegen uns und essen gemeinsam Znüni. Das Programm ist ein Angebot für die Kinder. Manche machen gern mit, andere beobachten lieber. Alle sind herzlich willkommen. Am Mittwochmorgen ist der Treff zum freien Spiel geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten ELKI-Treff

Mittwoch, 09.00–11.30
Freitag, 09.00–11.30 mit Programm ab 09.30

Während der Schulferien der Stadt Bern ist der Treff geschlossen.

Fiire mit de Chliine

Beim Fiire mit de Chline erzählen wir eine Geschichte, singen und beten. Dieser kurze Gottesdienst richtet sich an Kinder von zwei bis sechs Jahren. Sie werden von ihren Eltern, Grosseltern oder Pat:innen begleitet. Die Feiern sind ökumenisch und dauern ca. eine halbe Stunde.

Chinderchile

Die Chinderchile findet für Kinder von ca. vier bis zwölf Jahren parallel zum Sonntagsgottesdienst statt. Während die Erwachsenen im Gottesdienst sind, lernen die Kinder in der Chin- derchile auf spielerische Weise biblische Geschichten und christliche Werte kennen. Wir singen Lieder, erleben eine Geschichte mit allen Sinnen und begeben uns zusammen auf eine Gedankenreise. Der Beginn und Abschluss findet gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche statt. 

SpaghettiSingen – intergenerativ

Die rise-up Lieder sind bei uns in den Familien-Gottesdiensten und vor allem in den Pfarreiferien Tradition. Immer wieder hörten wir den Wunsch der Pfarreimitglieder sich auch durchs Jahr zu treffen um gemeinsam zu singen. So entstand das Projekt SpaghettiSingen.

Das Spaghettisingen findet 6x im Jahr an einem Montagabend statt. Um 18 Uhr trudeln von allen Seite des Quartiers die Familien, Senioren, Singfreudigen und die, die gerne feine Spaghetti in guter Gesellschaft essen möchten im Pfarreisaal ein und singen gemeinsam eine halbe Stunde Lieder aus dem rise-up Gesangbuch. Jean- Luc Gassmann, unser Kirchenmusiker, motiviert alle mit viel Humor zum Mitsingen. Nach einem kurzen Wunschkonzert zum Abschluss sind alle eingeladen zusammen die Tische zu decken und die Koch-Crew hantiert in der Küche bis es heisst „à table“. In freudiger Unterhaltung schmatzen alle an den feinen Spaghetti. Die verschiedenen Saucen sind jedes Mal ein Highlight. Wenn die ersten sich schon auf den Heimweg machen, um die Kinder rechtzeitig ins Bett zu bringen, waschen die anderen noch gemeinsam ab. Mal für mal ist es ein gelungener Abend.

 

Tischlein deck dich

Im August 2022 wurde eine neue Abgabestelle in der Pfarrei St. Marien eröffnet

In der Schweiz werden pro Jahr 2,8 Millionen Tonnen einwandfreie Lebensmittel weggeworfen. Gleich- zeitig leben in der Schweiz viele ar- mutsbetroffene Menschen, deren Haushaltsbudget nur für das Aller- nötigste reicht.

Der Verein Tischlein deck dich organi- siert die Verteilung von überschüssigen Lebensmitteln an verschiedene Abgabestellen in der ganzen Schweiz, an Menschen am Existenzminimum vor Ort.

Die Lebensmittelabgabe unterstützt viele Working-Poor-Familien, Men- schen in der Sozialhilfe oder Menschen ohne Zugang zu offiziellen Stellen. Diese Personen können sich dank «Tischlein deck dich» den Überfluss zunutze machen und uns beispielhaft aufzeigen, welche Möglichkeiten in den verschmähten Lebensmitteln schlummern. Aktuell gehen im Verlauf der Lebensmittelkette ein Drittel aller Lebensmittel verloren – in den Müll.

Unterstützung vor Ort

In der kirchlichen Sozialberatung begegnen wir täglich Menschen, die viel Energie aufwenden, um ihre Lebenslage eigenständig zu verbessern. Solche Menschen in finanziellen Engpässen sollen ermutigt werden, eine «Tischlein deck dich»-Karte anzunehmen und sich als Kund:innen zu sehen.

Einerseits entlasten die verteilten Lebensmittel das Haushaltsbudget und andererseits belasten alle nicht konsumierten Lebensmittel unnötigerweise die Umwelt. Berechtigt zum Bezug der Lebensmittel sind Menschen, die von einer privaten oder öffentlichen Sozialfachstelle nach festgelegten Kriterien eine Kundenkarte erhalten haben. Die Kundenkarte ist jeweils für ein Jahr gültig und beschränkt auf eine Abgabestelle.

Freiwillige gesucht

«Tischlein deck dich» lebt von freiwilligem Engagement. Die 28 Abgabestellen im Kanton Bern funktionieren ausschliesslich dank Menschen, die ihre Zeit und ihr Wissen verschenken. Gleichzeitig kommt es zu Begegnungen auf Augenhöhe.

Die Lebensmittelabgabe bei uns erfolgt jeden Dienstag zwischen 15.00 und 16.00 im grossen Saal der Pfarrei St. Marien, Wylerstrasse 26, 3014 Bern.

Wer sich als Freiwillige:r engagieren möchte, melde sich ganz unkompliziert bei:

Stéphanie Meier, Sozialarbeit, stephanie.meier@kathbern.ch, 031 330 89 88


Weitere Infos: tischlein.ch

Frieden für die Ukraine

Unterstützung von Menschen aus der Ukraine bei uns

Am 24. Februar 2022 begann der Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Die Katholische Kirche Region Bern hat im April 2022 ein Ukraine-Hilfspaket von total einer Million Franken verabschiedet.
300'000 Franken gehen direkt in die vom Krieg betroffenen ukrainischen Pfarreien, die in der humanitären Hilfe tätig sind. 150'000 Franken fliessen via Caritas und andere Hilfswerke in die Ukraine und Nachbarländer, welche aktuell Hunderttausende Geflüchtete aufnehmen. Mit 100'000 Franken werden kurzfristig zudem Wohnungen und Soforthilfe für Geflüchtete in Bern ermöglicht. Das Hilfspaket von total einer Million Franken finanziert auch Integrationsmassnahmen wie Deutschkurse oder ergänzende Sozialhilfe.

In der Gemeindeleitungswohnung der Pfarrei St. Marien wohnen seit August 2022 drei ukrainische Familien.

Die von der Katholischen Kirche Bern zur Verfügung gestellten Wohnungen werden ausschliesslich von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe vermittelt. Infos dazu und zu freiwilligem Engagement finden sich auf der Platform Campax.

Wer Menschen in und aus der Ukraine finanziell unterstützen will, kann dies über das Hilfswerk Caritas.

Vielen Dank für alles Engagement und alle Unterstützung.

5.4.2022, aktualisiert 17.2.2023 André Flury

Aktuelle pfarrblatt-Seite

St. Marien, Bern

Sommerfest

Ökumenisches Sommefest

29. Juni 2024, 14-23 Uhr

Flyer

Festgottesdienst
30. Juni 2024, 9.30 Uhr

Ökumene

Gelebte Ökumene Bern Nord

Wir freuen uns über eine lebendige Ökumene auf allen Ebenen.

Hier ist der aktuelle Bericht der Fachgruppen.

Nicht verpassen:
Ökumenisches Sommerfest
29. Juni 2024, 14-23 Uhr

Reformen jetzt!

Es ist allerhöchste Zeit, dass die katholische Kirche Reformen vornimmt.

Gemeindeleiter André Flury steht dafür ein.

Lesen Sie dazu mehr hier.

Armutsbetroffene unterstützen

Die Stadt Bern hat ein Pilotprojekt für Überbrückungshilfen gestartet. Das Ziel: Armutsbetroffenen Personen helfen, welche keinen Zugang zur Sozialhilfe haben oder sie aus Angst, ihr Bleiberecht zu verlieren nicht beanspruchen. Die Sozialarbeit der Katholischen Kirche Bern ist Partnerin in diesem Projekt.

Hier der Beitrag von SRF «Schweiz aktuell» (17.1.2023)

Diese Website nutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung der Site stimmen Sie deren Verwendung zu und akzeptieren unsere Datenschutzrichtlinien.